In diesen Bezirken tobt Corona derzeit am schlimmsten

Immer mehr Patienten liegen in den Spitälern. In OÖ ist die Lage bei den Neuinfektionen besonders dramatisch.
Immer mehr Patienten liegen in den Spitälern. In OÖ ist die Lage bei den Neuinfektionen besonders dramatisch.HELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com
Die Corona-Lage spitzt sich zu. Es gibt insgesamt wieder mehr als 2.000 Neuinfektionen. Besonders in OÖ steigen die Zahlen rasant.

Es ist erneut eine traurige Statistik für Oberösterreich. Innerhalb von 24 Stunden gab es hier 452 Neuinfektionen, der zweithöchste Wert hinter Wien. 

Wie aus der aktuellen Lageeinschätzung von Corona-Kommission, Gesundheitsministerium und AGES hervorgeht, ist OÖ bei den Inzidenzen wieder ganz vorne. 

Ein trauriger Spitzenwert. Die Inzidenz zeigt an, wie viele Neuinfektionen es unter 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen gab. 

Neue Spitzenreiter unter allen Bezirken Österreichs ist nun Ried. Dort beträgt die Inzidenz 312. Auch in Braunau (302), in Kirchdorf an der Krems (269), Steyr-Land (263) und Steyr-Stadt (248) ist die Inzidenz sehr hoch. Das bedeutet: Die ersten fünf Bezirke bei der Zahl der Neuinfektionen sind aus OÖ.

Unmut bei Ärzten

In Oberösterreich sorgt die niedrige Impfrate und die hohe Zahl an Neuinfektionen langsam für Unmut, vor allem bei Ärzten und Pflegern. 

Der Chef der OÖ-Ärztekammer, der selbst Arzt ist, zeigt sich am Donnerstag gegenüber "Heute" schon stocksauer

"Unterhält man sich mit Kolleginnen und Kollegen, spürt man immer mehr eine steigende Frustration“, spricht Ärztekammer-Präsident Peter Niedermoser (er ist selbst Arzt) die aktuellen Belegungszahlen in den OÖ-Spitälern an. 36 PatientInnen liegen aktuell auf Intensivstationen, 123 auf Normalstationen.

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