Immobilienpreise steigen

In diesen Wiener Bezirken explodieren die Wohnpreise

Die Preise für Eigentumswohnungen in Wien ziehen wieder kräftig an. Nur wenige Bezirke zeigen überhaupt noch leichte Rückgänge.
Wien Heute
23.03.2026, 13:45
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Nach zwei Jahren Flaute kehrt der Preisdruck auf dem Immobilienmarkt mit voller Wucht zurück. Der aktuelle willhaben-Eigentumspreisspiegel zeigt: 2025 ziehen die Angebotspreise für Eigentumswohnungen in Wien wieder deutlich an – und das quer durch fast alle Bezirke.

Preise steigen fast überall

Besonders kräftig nach oben ging es in Liesing (+18,9 %), gefolgt von Margareten (+18,5 %) und MAriahilf (+15,5 %). Auch in den äußeren Bezirken stieg der Preis: Simmering (+9,6 %) Hernals (+8,4 %) Ottakring (+8,2 %) oder Floridsdorf (+5,6 %).

Luxus bleibt Luxus: Innenstadt weiter an der Spitze

Unangefochten teuer bleibt die Innere Stadt: durchschnittlich 13.718 Euro pro Quadratmeter – trotz leichtem Minus zum Jahr 2024 (-0,7 %). Dahinter folgen die Toplagen: Wieden (8.618 €/m²) Neubau (8.068 €/m²) Döbling (7.974 €/m²).

Diese Bezirke werden günstiger

Nicht überall geht’s bergauf. In einigen Wiener Bezirken gab es sogar Rückgänge: Leopoldstadt (-0,9 %) Döbling (-1,5 %) Innere Stadt (-0,7 %). Aber: Das sind keine echten Schnäppchen – das Preisniveau bleibt weiterhin hoch.

Bezirke im Preisvergleich.
Heute
Bezirke im Preisvergleich.
Heute

"Preise legen wieder zu"

"Wir haben Angebotsdaten aus 110 verschiedenen Bezirken für den aktuellen Eigentumspreisspiegel analysiert. Insbesondere in den Ballungsräumen legen die Preise wieder zu. Alle Landeshauptstädte und so gut wie alle Bezirke in Wien haben sich 2025 preislich nach oben entwickelt", fasst Judith Kössner, Leiterin des Immobilienbereichs bei willhaben, zusammen.

Sie gibt jedoch zu bedenken, dass sich stets eine differenzierte Detailbetrachtung lohnt: "Wir beobachten bei prozentuell besonders starken Veränderungen seit Jahren in vielen Bezirken so genannte Pendelbewegungen: Während es zunächst zu einem deutlichen Rückgang kommt, findet im Jahr darauf oftmals eine merkliche Erhöhung statt – oder umgekehrt. Schwankungen dieser Art können auf eine Vielzahl von Faktoren, wie etwa das stärker oder schwächer werdende Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage oder auch gezielte Stadtentwicklung sowie Infrastrukturprojekte in regionalen Märkten, zurückzuführen sein."

{title && {title} } red, {title && {title} } 23.03.2026, 13:45
Jetzt E-Paper lesen