2 Problem-Bezirke – die echten Corona-Zahlen für Wien

Noch immer befindet sich Wien und der Rest Österreichs im Lockdown.
Noch immer befindet sich Wien und der Rest Österreichs im Lockdown.Lisa Leutner / AP / picturedesk.com
Die tief dunkelrote Corona-Karte klart im Osten auf, am Horizont zeigt sich bereits ein Silberstreifen. Die Lage in Wien im Detail.

Noch am 18. November war ganz Österreich – mit einer einzigen Ausnahme – auf der Corona-Karte der Ministerien in dunkelstem Rot eingefärbt. Die 7-Tages-Inzidenzen sprengten die Skala, denn oberhalb von 400 Infizierten pro 100.000 Einwohnern gibt es darauf keine Farbabstufungen mehr.

Der verordnete Lockdown und die 2G+-Regel davor zeigen nun aber deutlich Wirkung. Lag die 7-Tages-Inzidenz in Wien am 2. Dezember noch bei 423,5 Infizierte pro 100.000 Einwohner, ist sie mittlerweile auf 326,6 zurückgegangen. Das zeigt sich auch deutlich auf der Corona-Karte eines internen Dokuments der Ampelkommission.

Zwar wird das Ansteckungsrisiko in allen Bundesländern als "sehr hoch" eingestuft, doch im ganz im Osten Österreichs beginnt bereits eine Entspannung der Lage auf hohem Niveau. Die Übersicht der Wiener Bezirke zeigt das ganz deutlich:

Zenit der Delta-Welle überschritten

Noch Mitte November glühte die gesamte Karte dunkelrot, nur Döbling (19.) war als einziger Bezirk noch innerhalb der Skala. Ab dem 2. Dezember begann sich das Blatt aber zu wenden, der Zenit der Delta-Welle wurde überschritten. Ganze neun Bezirke waren in den Inzidenz-Bereich 300-400 zurück gerutscht, die Josefstadt (8.) sogar auf 200-300.

Die Corona-Karten für Wien im Wochen-Vergleich:

Zwei Bezirke als Sorgenkinder

Aktuelle Daten vom heutigen Dienstag sind noch erfreulicher: der Großteil der Stadtbezirke ist bereits im Bereich 300-400 angekommen. Am besten (Inzidenz 200-300) schaut es derzeit innerhalb des Gürtels in der Inneren Stadt (1.) und den Bezirken Wieden (4.), Margareten (5.), Mariahilf (6.), Neubau (7.), Alsergrund (9.) sowie außerhalb in Hietzing (13.) und Währing (18.) aus. 

Meidling (12.) und Liesing (23.) bleiben jedoch noch die Corona-Hotspots und mit Inzidenzen jenseits der 400 auch die Sorgenkinder der Stadt. 

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