Wer seit 5. Jänner 2025 in das Zentrum von Manhattan mit dem Auto, Motorrad oder Reisebus fährt, wird zur Kasse gebeten – das gilt auch für Taxis. Damit ist New York die erste Stadt in den USA, die eine City-Maut erhebt, wie man es bereits von London oder Stockholm kennt.
Damit will die Stadtverwaltung Staus und verstopften Straßen entgegenwirken. Nicht nur der Verkehr, sondern auch die Luftverschmutzung soll dadurch reduziert werden. Eingeführt wurde die City-Maut zunächst für den kompletten südlichen Teil von Manhattan bis hinauf zur 60. Straße.
Zur Hauptverkehrszeit, also tagsüber beträgt die Maut für Pkw und kleine Nutzfahrzeuge neun Dollar (umgerechnet etwa 8,69 Euro), auch Mietwagen fallen darunter. Nachts reduziert sich die Gebühr auf 2,75 Dollar. Für Motorräder werden 4,50 Dollar am Tag und 1,05 Dollar in der Nacht fällig.
Weit höher fällt die Gebühr für kleine Lastwagen und Busse aus. Diese müssen 14,40 Dollar bezahlen, große Lkw und Reisebusse sogar 21,60 Dollar. Nachts reduziert sich die Gebühr auf 3,60 Dollar, beziehungsweise 5,40 Dollar. Mit einer entsprechenden Berechtigung sollen diese Fahrzeuge allerdings von der Maut befreit sein. Ausnahmeregelungen und Vergünstigungen soll es auch für Verkehrsteilnehmer mit geringerem Einkommen und Menschen mit Behinderungen, die keine öffentlichen Verkehrsmittel nutzen können, geben.
Im Fall von Taxis werden unabhängig von der Tageszeit je nach Größe des Wagens 0,75 Dollar (72 Euro) oder 1,50 Dollar (1,44 Euro) pro Fahrt fällig. Der Betrag muss vom Fahrgast bezahlt werden. Darunter fallen jedoch nur gelbe Taxis und Boro-Taxis.
Die Einnahmen sollen in die Infrastruktur des öffentlichen Nahverkehrs investiert werden.