Oberösterreich

Mann stürzt in eiskalte Donau – "Zustand kritisch"

In OÖ stürzte ein Mann in die eiskalte Donau, wurde gerettet. Er kam ins Spital, sein Zustand ist aber "sehr kritisch", wie "Heute" erfuhr.
Johannes Rausch
01.05.2023, 13:42
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Die Frau eines 59-jährigen Deutschen soll am Montagfrüh um 0.30 Uhr bemerkt haben, dass ihr Mann weg ist. Sie schlug Alarm. Daraufhin wurden die Einsatzkräfte an der Anlegestelle Wesenufer im Gemeindegebiet von Waldkirchen am Wesen (Bez. Schärding) informiert, dass vermutlich ein Mann in die Donau gestürzt sein dürfte.

Ein Großaufgebot von neun Feuerwehren sowie Wasserrettung mit Booten und Tauchern starteten sofort die Suche nach dem Vermissten.

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Zuerst wurde das Boot abgesucht. Dann erinnerte sich die Frau aber, dass sie etwa eine halbe Stunde zuvor einen "Platscher" gehört haben dürfte. Es könne sein, dass der 59-Jährige in die elf Grad kalte Donau gestürzt ist.

"Mann liegt auf der Intensivstation"

Nachdem der Mann gefunden wurde, kam er sofort in das Linzer Kepler Universitätsklinikum (KUK).

"Der Mann liegt auf der Intensivstation und ist einem kritischen Zustand", sagt eine KUK-Pressesprecherin im Gespräch mit "Heute".

Großaufgebot an Einsatzkräften

Der Vorfall passierte in der Nähe der Schlögener Schlinge – zwischen Haibach ob der Donau (Bez. Eferding) und Niederkappel (Bez. Rohrbach). Nach einer rund einstündigen Suche konnte der Schiffspassagier von der Besatzung eines Feuerwehrbootes aus dem Wasser gerettet werden. Er soll in der Donau treibend mehrere Flusskilometer stromabwärts zwischen Kirchberg ob der Donau (Bez. Rohrbach) und Haibach entdeckt worden sein.

Doch der Gesundheitszustand des Mannes verschlechterte sich laufend, sodass an Ort und Stelle Reanimationsmaßnahmen getroffen werden mussten.

Nachdem er unter laufenden Wiederbelebungsmaßnahmen an Land gebracht worden ist, wurde er sofort von einer Notärztin und dem Team des Rettungsdienstes weiter versorgt.