In jeder Wohnung leben über 100 Insektenarten

US-Forscher haben die Fauna in Wohnräumen untersucht und Erschreckendes festgestellt: In jeder Wohnung leben etwa 100 Insektenarten. Spinnen, Milben und andere Tierchen leisten uns tagtäglich Gesellschaft. Diese Erkenntnisse sind auch auf europäische Haushalte anwendbar.

Matt Bertone von der North Carolina State University erklärt: Die typischsten Mitbewohner sind Käfer, Fliegen, Spinnen, Ameisen und Bücherläuse. Diese sind aber in den seltensten Fällen schädlich. 554 Räume haben die Forscher untersucht, lediglich fünf von ihnen (vier Bade- und ein Schlafzimmer) waren komplett tier-frei.

Sie suchten die Tiere nur auf sichtbaren Flächen und in gut zugänglichen Ecken. Zu den Gliederfüßern, die sie identifizerten, zählen Insekten, Tausendfüßer, Krebs- und Spinnentiere. Insgesamt 579 unterschiedliche Arten dokumentierten die Forscher, durchschnittlich leben etwa 100 verschiedene Arten in einem einzigen Haushalt.

Die häufigsten Tierchen

In jedem einzelnen Haus war beispielsweise die Haubennetzspinne zu finden. Auch Speckkäfer, Gallmücken und Ameisen gab es fast immer. Auch Bücherläuse und Trauermücken leben praktisch überall.

Schädlinge

Die meisten dieser Tiere sind Nützlinge, viele halten sich nicht permanent in der Wohnung auf und wurden von draußen mitgebracht. Die Forscher fanden jedoch auch verschiedene Schabenarten (in 3/4 der Haushalte), Termiten (28 Prozent) und Flöhe (10 Prozent der Wohnungen), die als einzustufen sind.

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