4.800 Euro, drei iPads und elektronische Zigaretten als Diebesgut sowie ein angerichteter Sachschaden von geschätzten 52.000 Euro: Dies warf die Staatsanwaltschaft fünf Burschen vor, die Ende 2025 mehrere Male in die Mittelschule Mattersburg eingebrochen sein sollen.
In der Verhandlung am Mittwoch sprach die Staatsanwältin von "Zerstörungswut" und "unsagbarem Vandalismus", berichtet der "ORF Burgenland". Sie hätten bei ihren Einbrüchen mehrere Gegenstände beschädigt.
Demnach hätten die Teenager Blumentöpfe umgeschmissen, Bücherregale und Wasserspender umgerissen und Kabeln herausgerissen. Auch Vitrinen, Verglasungen und Türen seien vor den Jugendlichen nicht sicher gewesen. Zudem hätten sie auch noch mit einem Feuerlöscher herum gesprüht.
Vor Gericht zeigten sich die Jugendlichen ratlos. Sie wüssten nicht, warum sie so gehandelt hätten. Anfangs hätten sie sich nur in der Schule "umschauen" wollen. Der 15-jährige Erstangeklagte sprach von einer "Dummheit". Gezielt nach Geld gesucht hätten sie erst ab dem zweiten Einbruch.
Die Teenager betonten, dass es ihnen leidtue. Schlussendlich bot das Gericht ihnen eine Diversion an. Die Randalierer müssen nun 100 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten.