Eine massive Mieterhöhung wurde einer 31-jährigen Mutter aus Güssing nach dem Tod ihres Mannes zum Verhängnis. Mit ihrem 20-Stunden-Job als Pflegeassistentin konnte die Alleinerziehende die Wohnung nicht mehr finanzieren.
Jetzt lebt die Witwe mit ihren beiden Burschen (3, 8) in ihrem alten Kinderzimmer. Doch auch die Wohnsituation bei ihren Eltern sei nicht optimal, berichtet die "Kronen Zeitung". In dem Elternhaus der 31-Jährigen würden neben ihrer Mutter noch deren Lebensgefährte und ein Pflegebedürftiger leben.
Als Alternative soll nun ein ehemaliger Büro-Container dienen, den die Alleinerziehende zu einer Wohnung umbauen möchte. Laut der 31-Jährigen könne man bereits in den rund 80 Quadratmeter großen Räumlichkeiten schlafen. Das Problem sei aktuell noch das WC. Dieses würde noch nicht funktionieren.
Bisher habe die Mutter schon eine Küche sowie eine Badewanne geschenkt bekommen, auch Heizkörper und Ventilatoren sind vorhanden, andere Einrichtungsgegenstände sollen möglichst bald folgen.
Nun hoffe die Burgenländerin, dass die Wände des Containers gut gedämmt sind. Sie plane nämlich die nächsten fünf bis zehn Jahre dort mit ihren Kindern zu wohnen. Unterstützung erhält die Mutter dabei von dem Verein "Alleinerziehend – aber nicht allein".