Canon EMEA baut seine Organisationsstruktur um. Mit der neuen Region Canon Central & East, kurz CCE, werden künftig 26 Länder von Wien aus verwaltet. Dazu zählen Märkte in Mittel- und Osteuropa, im Kaukasus, in Zentralasien und im östlichen Mittelmeerraum.
Der Wiener Standort übernimmt damit zusätzliche Aufgaben. Von hier aus sollen regionale Strategien entwickelt, internationale Projekte koordiniert und neue Lösungen für Unternehmen in den 26 Märkten vorangetrieben werden. Wien wird damit zu einem wichtigen Management-, Innovations- und Vertriebszentrum innerhalb der Canon-Organisation.
Vor allem internationale Geschäftskunden sollen von der neuen Struktur profitieren. Canon will Druck-, Dokumenten- und Informationsmanagement stärker über Ländergrenzen hinweg koordinieren. Einheitliche Standards und abgestimmte Serviceabläufe sollen Unternehmen die Einführung neuer Lösungen in mehreren Märkten erleichtern. Auch Privatkunden bleiben Teil des Geschäfts. Canon nennt dabei Kameras, Objektive sowie Foto- und Heimdrucker.
Wilbert Verheijen, Managing Director CCE: "Mit Canon Central & East machen wir es internationalen Unternehmen leichter, über Ländergrenzen hinweg einheitlich zu arbeiten. Ein zentraler Ansprechpartner, harmonisierte Standards und die Möglichkeit, Lösungen effizient in mehreren Märkten auszurollen, reduzieren den administrativen Aufwand erheblich. Gleichzeitig gewährleisten wir durch unsere lokale Präsenz, dass nationale Anforderungen und Besonderheiten nicht verloren gehen. Diese Kombination schafft durch Effizienz und Sicherheit einen großen Vorteil für unsere Kunden."
Eine wichtige Rolle soll außerdem das Canon Experience Center übernehmen. Dort geht es unter anderem um Digitalisierung, Informationsmanagement, künstliche Intelligenz, Drucksicherheit, Nachhaltigkeit und moderne Arbeitswelten.
Für mittlere und große Unternehmen sowie öffentliche Organisationen bietet Canon zusätzlich Executive Briefings an. Dabei können aktuelle Herausforderungen und konkrete Anforderungen direkt mit Canon-Expertinnen und -Experten besprochen werden.
Verheijen erklärt zur Standortwahl: "Wien war seit jeher ein Ort, an dem unterschiedliche Kulturen, Märkte und Perspektiven zusammenkommen. Genau dieses internationale Umfeld schafft die Voraussetzungen für Innovation und Zusammenarbeit. Diese Dynamik möchten wir nutzen und gemeinsam mit unseren Kund weiterentwickeln."