In Wien vermisste Ariadna (19) ist tot

Traurige Gewissheit: Die vermisste Schülerin Ariadna P. ist tot.
Traurige Gewissheit: Die vermisste Schülerin Ariadna P. ist tot.Facebook/ Screenshot
Jetzt ist es traurige Gewissheit! Nach wochenlanger intensiver Suche wurde die in Wien als abgängig gemeldete Ariadna P. tot aufgefunden. 

Sie hatten gehofft, gebetet und unermüdlich nach ihr gesucht. Letztlich vergeblich. Für die Familie der 19-jährigen Ariadna P. ist es nun traurige Gewissheit. Die junge Frau wurde tot in Wien aufgefunden. "Heute"-Informationen zufolge wurde die Leiche von Ariadna P. knapp einen Monat nach ihrem Verschwinden beim Kraftwerk Freudenau angeschwemmt. Die Landespolizeidirektion Wien bestätigte dies am Freitag auf Anfrage. Eine Obduktion wurde angeregt, das Ergebnis liegt den Ermittlern vorerst noch nicht vor. "Es deutet derzeit aber nichts auf Fremdverschulden hin", so ein Sprecher.

Familie identifizierte Tote

Wie berichtet, wollte sich die Schülerin am Abend ihres Verschwindes, dies war am 11. Mai, eigentlich mit ihrem Freund treffen. Ariadnas Schwester, die dem Sender Puls 4 ein berührendes Interview gewährte, fand später allerdings heraus, dass die 19-Jährige niemals bei dem jungen Mann ankam. Stattdessen hielt sie sich in Wien-Floridsdorf auf – ein Bezirk, zu dem sie eigentlich gar keinen Bezug hatte. In den folgenden Tagen wurden auch Spürhunde eingesetzt, um die Frau zu finden. Die Tiere konnten Ariadnas Geruch in der Nähe der Floridsdorfer Brücke erschnüffeln. Sehr wahrscheinlich also, dass sie dort ins Wasser ging und Wochen später bei der Freudenau von der Donau freigegeben wurde. Ariadnas Familie kam jetzt die unbeschreiblich schwierige Aufgabe zu, die tote Tochter zu identifizieren.

Anwalt kündigt Statement an

"Heute" kontaktierte den Anwalt der Familie am Freitag. "Meine Klienten möchten derzeit keine Stellungnahme abgeben", erklärte Constantin-Adrian Nitu auf Anfrage. Man werde sich im Laufe der nächsten Woche öffentlich zu Wort melden; es seien Dinge passiert, die einer Kommentierung bedürfen. Näher ins Detail wollte der Jurist vorerst nicht gehen. Es sei ein Wunsch seiner Mandantschaft, mit einem Statement noch zuzuwarten. Auch der Kinderschutzverein L.U.C.A. beteiligte sich ganz intensiv an der Suche nach der jungen Frau und stand mit der Familie laufend in Kontakt. Nun möchte man die Familie aber ihren Schmerz verarbeiten lassen und keine weitere Stellungnahme abgeben.

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