Beim Prestigerennen in Großbritannien kehrte der Brite ins Fahrerlager der Formel 1 zurück – und war dort der gefragteste Mann. Dutzende Fotografen versuchten, ein Bild des langjährigen Red-Bull-Bosses zu ergattern. Laut Medienberichten erhielt Horner eine persönliche Einladung von Formel-1-CEO Stefano Domenicali.
Auf den Tag genau vor 364 Tagen wurde Horner nach dem Grand Prix in Großbritannien von Red Bull Racing entlassen – jetzt folgte also die wohl bedeutungsvolle Rückkehr. "Es ist schön wieder zurück zu sein, als Fan", betonte der Brite im Fahrerlager.
Zeitgleich verdichten sich die Spekulationen über ein Comeback in die Königsklasse. Wie die britische "Daily Mail" berichtet, führt Aston Martin bereits Gespräche mit Horner – eine Einigung soll kurz bevorstehen. Teameigentümer Lawrence Stroll soll dem Briten eine Führungsposition bei seinem Rennstall in Aussicht gestellt haben.
Dort könnte es zu einem Wiedersehen mit Adrian Newey kommen. Das Design-Genie hatte Red Bull ebenfalls verlassen und arbeitet mittlerweile für Aston Martin. Der Traditionsrennstall blieb den eigenen Erwartungen in dieser Saison bislang jedoch deutlich hinterher.
Neben Aston Martin soll sich für Horner noch eine zweite Möglichkeit auftun. Mehrere Medien berichten, dass der chinesische Autobauer BYD einen Einstieg in die Formel 1 prüft und dabei auf die Erfahrung des langjährigen Teamchefs setzen möchte.
Ob Horner tatsächlich schon bald wieder eine führende Rolle in der Formel 1 übernimmt, bleibt offen. Klar ist aber: Sein erster Auftritt im Fahrerlager seit dem Red-Bull-Aus hat die Gerüchteküche sofort wieder angeheizt.