Silverstone-Qualifying

"Völlige Katastrophe" – Star Verstappen ist sauer

Formel-1-Star Max Verstappen war nach dem Qualifying zum Grand Prix von Silverstone unzufrieden. Er verlangte von seinem Red-Bull-Team Änderungen.
Sport Heute
04.07.2026, 20:20
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Bereits während des Qualifyings hatte sich der Vierfach-Weltmeister immer wieder am Funk äußerst kritisch über seinen RB22 gezeigt, er hatte die Motorleistung kritisiert, davon gesprochen, dass es "schlechter und schlechter" werde und dass es ein "Desaster" gewesen sei. Am Ende kam nur Rang sieben für Verstappen heraus. Er konnte nie in den Kampf um die Pole Position eingreifen und musste sich sogar seinem Teamkollegen Isack Hadjar geschlagen geben. Der war nämlich auf Rang fünf gefahren.

Auffallend jedenfalls: Im dritten Sektor der Strecke haben die Bullen signifikant an Zeit verloren, während Verstappen auf den ersten beiden Streckenteilen noch mithalten konnte. "Die Balance war von Anfang an nicht gut. Sie war am Freitag auch schon nicht gut. Aber uns hat auch der Speed gefehlt. Und dann braucht man auch mehr Energie aus der Batterie, weil man länger Vollgas fährt", erklärte Verstappen. Schon im Vorfeld des Grand-Prix-Wochenendes war darüber spekuliert worden, dass das Aufladen der Batterie auf der Traditionsrennstrecke mit vielen schnellen Kurven und kaum harten Bremszonen ein Problem darstellen könnte.

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"Der letzte Sektor war dann eine völlige Katastrophe", schüttelte Verstappen schließlich den Kopf. Daraus folgte die große Sorge des Red-Bull-Stars: Er könnte auf den langen Geraden ein einfaches Opfer für Konkurrenten sein. Man habe "was das Setup angeht etwas versucht", allerdings habe sich "nichts wirklich verbessert". "Auf den Geraden gab es aus irgendeinem Grund ein Problem mit dem Motor. Das ist meine größte Sorge für das Rennen", erklärte der Vierfach-Weltmeister weiter.

Deshalb stellte Verstappen sogar größere Umbauarbeiten in den Raum. Damit würde sein Red-Bull-Team allerdings die Parc-Ferme-Regeln brechen und der Niederländer müsste aus der Boxengasse starten. "Wenn wir von Platz sieben aus ins Rennen gehen, verlieren wir auch Plätze. Deshalb wäre es mir lieber, wenn wir Anpassungen vornehmen. Der Motor läuft einfach nicht richtig. Wir waren auf jeder Geraden zu langsam", so der Niederländer.

Ob sein RB22 tatsächlich umgebaut wird, ist noch offen.

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