Die neuesten Ergebnisse vom IV-Konjunkturbarometer zeigen ein wirklich alarmierendes Bild für die Wirtschaft und Industrie in Österreich. Die Stimmung in der heimischen Industrie hat sich erneut deutlich verschlechtert. Investitionen werden auf die lange Bank geschoben und auch am Arbeitsmarkt nehmen die Warnsignale zu. Laut einer OTS-Aussendung plant mittlerweile nur noch jedes zwölfte Industrieunternehmen, zusätzliche Mitarbeiter aufzunehmen. Das schwächt den Standort weiter und macht ihn weniger wettbewerbsfähig.
Für die Freiheitliche Wirtschaft (FW) sind diese Zahlen ein klarer Beweis für das wirtschaftspolitische Versagen der ÖVP-SPÖ-NEOS-Koalition. Die Industrie kämpft mit hohen Energiepreisen, steigenden Lohn- und Lohnnebenkosten, einer immer größer werdenden Bürokratie und einer wachsenden Steuer- und Abgabenlast. Die Bundesregierung bleibt dabei jedoch weitgehend untätig. Statt echter Entlastung gibt es nur Strategiepapiere, Ankündigungen und Symbolpolitik.
Österreich braucht endlich eine echte industriepolitische Kehrtwende. Leistbare und planbare Energiepreise, weniger Bürokratie, wettbewerbsfähige Lohn- und Lohnnebenkosten sowie spürbare steuerliche Entlastungen müssen her, damit der Standort wieder attraktiv wird. Wer die produzierende Wirtschaft weiter belastet, riskiert Investitionsrückgänge, Betriebsverlagerungen und den Verlust von tausenden qualifizierten Arbeitsplätzen.
Die FW fordert deshalb eine konsequente Neuausrichtung der Standortpolitik. Unternehmer brauchen wieder Planungssicherheit und Rahmenbedingungen, damit Investitionen, Produktion und Beschäftigung möglich sind, anstatt ständig gebremst zu werden. Die aktuellen Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die heimische Industrie hat das Vertrauen in diese Bundesregierung zum Großteil verloren.
"Wenn nur mehr jedes zwölfte Industrieunternehmen neue Mitarbeiter einstellen will, dann schrillen alle Alarmglocken. Die Bundesregierung darf nicht länger tatenlos zusehen, wie unser Industriestandort Schritt für Schritt an Wettbewerbsfähigkeit verliert. Österreich braucht endlich Entlastung statt Belastung, weniger Bürokratie statt neuer Vorschriften und eine Wirtschaftspolitik, die Leistung wieder belohnt, anstatt sie ständig zu bestrafen", betont der Landesobmann der FW-Vorarlberg, KommR Ing. Eduard Fischer.