Die sogenannte Fab 34 im irischen Leixlip wechselt wieder in den vollständigen Besitz von Intel. Der Konzern kauft den 49-prozentigen Anteil des Investors Apollo zurück und beendet damit das Joint-Venture nach nur zwei Jahren.
Zur Erinnerung: 2024 verkaufte Intel unter dem damaligen Chef Pat Gelsinger fast die Hälfte des Werks für 11,2 Milliarden US-Dollar, um schnell an Geld zu kommen. Nun macht der Hersteller den Deal rückgängig.
Wie heise.de berichtet, war die Beteiligung für Apollo ein voller Erfolg: Ein Plus von 3 Milliarden US-Dollar entspricht einer Rendite von fast 27 Prozent - selbst inflationsbereinigt wären es noch rund 22 Prozent.
Intel produziert in Irland Prozessoren mit den Fertigungsprozessen Intel 3 und 4, darunter Xeon-6-Prozessoren für Server und Rechenzentren. Die Nachfrage ist derzeit so hoch, dass Intel sogar Produktionslinien von Notebook- und Desktop-CPUs auf Xeon-Modelle umstellt.
Für den teuren Rückkauf nimmt Intel voraussichtlich 6,5 Milliarden US-Dollar neue Schulden auf. Die Börse reagierte zunächst positiv: Die Intel-Aktie stieg nach der Ankündigung um etwa acht Prozent.