Milliarden-Deal

Intel holt sich irisches Chipwerk zurück

Der US-Chiphersteller Intel kauft sein irisches Halbleiterwerk vollständig zurück - für stolze 14,2 Milliarden US-Dollar.
Technik Heute
04.04.2026, 11:07
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Die sogenannte Fab 34 im irischen Leixlip wechselt wieder in den vollständigen Besitz von Intel. Der Konzern kauft den 49-prozentigen Anteil des Investors Apollo zurück und beendet damit das Joint-Venture nach nur zwei Jahren.

Zur Erinnerung: 2024 verkaufte Intel unter dem damaligen Chef Pat Gelsinger fast die Hälfte des Werks für 11,2 Milliarden US-Dollar, um schnell an Geld zu kommen. Nun macht der Hersteller den Deal rückgängig.

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Lukratives Geschäft für Apollo

Wie heise.de berichtet, war die Beteiligung für Apollo ein voller Erfolg: Ein Plus von 3 Milliarden US-Dollar entspricht einer Rendite von fast 27 Prozent - selbst inflationsbereinigt wären es noch rund 22 Prozent.

Intel produziert in Irland Prozessoren mit den Fertigungsprozessen Intel 3 und 4, darunter Xeon-6-Prozessoren für Server und Rechenzentren. Die Nachfrage ist derzeit so hoch, dass Intel sogar Produktionslinien von Notebook- und Desktop-CPUs auf Xeon-Modelle umstellt.

Neue Schulden für den Rückkauf

Für den teuren Rückkauf nimmt Intel voraussichtlich 6,5 Milliarden US-Dollar neue Schulden auf. Die Börse reagierte zunächst positiv: Die Intel-Aktie stieg nach der Ankündigung um etwa acht Prozent.

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