Der Chef der US-Bundespolizei FBI, Kash Patel (46), ist Opfer eines Hackerangriffs geworden. Eine Gruppe mit Verbindungen zum Iran hat den Cyberangriff für sich reklamiert und veröffentlichte Fotos sowie Dokumente aus Patels privatem E-Mail-Postfach.
Auf einer Webseite namens "Handala" wurden die Daten veröffentlicht. Die Hacker prahlten: "Die sogenannten undurchdringlichen FBI-Systeme wurden innerhalb weniger Stunden von unserem Team in die Knie gezwungen." Zudem kündigten sie an, weitere E-Mails zum Download anzubieten.
Laut heise.de, unter Berufung auf die New York Times, wurde die Webseite der Hacker allerdings von einem russischen Server aus betrieben. Das FBI bestätigte, dass es Angreifer auf die persönlichen E-Mail-Daten von Direktor Patel abgesehen hätten.
Bei den veröffentlichten Dokumenten soll es sich unter anderem um Fotos und einen beruflichen Lebenslauf handeln. Viele der Unterlagen schienen allerdings nicht mehr topaktuell zu sein.
Die Hackergruppe Handala ist den US-Behörden nicht unbekannt. Im März hatte sie bereits Cyberangriffe auf die US-Unternehmen Stryker und Verifone für sich beansprucht. Auch ein Angriff auf ein amerikanisches Medizintechnikunternehmen geht auf ihr Konto.