Ein mutmaßlicher Cyberangriff sorgt in den USA für Aufsehen: Hacker mit angeblichen Verbindungen zum Iran behaupten, Zugriff auf den privaten E-Mail-Account von FBI-Direktor Kash Patel erlangt zu haben. Im Internet kursieren inzwischen Fotos des Behördenchefs sowie ein angeblicher Lebenslauf.
Brisant ist vor allem, dass sich auch das US-Justizministerium zu Wort meldet. Ein Sprecher bestätigte gegenüber Reuters, dass Patels E-Mails tatsächlich gehackt worden seien, ohne jedoch weitere Details zu nennen. Vom FBI selbst gab es zunächst keine offizielle Stellungnahme zu den Vorwürfen.
Unklar bleibt, wie umfangreich der Datenabfluss ist. Reuters konnte die von der Hackergruppe "Hanadala" veröffentlichten E-Mails nicht unabhängig verifizieren. Eine stichprobenartige Überprüfung des Materials, das den Journalisten vorlag, deutet jedoch darauf hin, dass es sich um eine Mischung aus privater und beruflicher Kommunikation handelt. Die Inhalte sollen aus den Jahren 2010 bis 2019 stammen.