Die Hoffnung auf eine Deeskalation im Iran-Konflikt wächst: Die USA und der Iran bereiten offenbar ein direktes Treffen vor. Dieses soll in Kürze in Pakistan stattfinden.
"Nach meinen Informationen hat es indirekte Kontakte gegeben. Und man hat sich jetzt darauf vorbereitet, sich auch direkt zu treffen", erklärte der deutsche Außenminister Johann Wadephul (CDU).
Laut dem Deutschlandfunk seien auch "offensichtlich schon erste Positionen schriftlich ausgetauscht" worden. Pakistan bestätigte indirekte Verhandlungen unter Vermittlung Islamabads mit Unterstützung der Türkei und Ägyptens.
US-Präsident Donald Trump hatte in den vergangenen Tagen über Verhandlungen mit der Führung in Teheran berichtet. Der Iran bestreitet dies allerdings weiterhin.
Auf Bitten der iranischen Regierung verschob Trump die "Zerstörung der Energieanlagen" bis zum 6. April. Dies bezeichnete er als Chance für eine diplomatische Lösung.
Der Iran-Krieg ist ein Schwerpunkt bei den Beratungen der G7-Außenminister nahe Paris. US-Außenminister Marco Rubio nahm am zweiten Tag des Treffens teil.
Wadephul schloss nicht aus, dass sich auch Deutschland an Gesprächen mit dem Iran beteiligen könnte. Im deutschen Interesse sei es, die wirtschaftlichen Auswirkungen des Kriegs zu begrenzen.