Kritik an Verstößen

Iran nennt Verhandlungen mit den USA "unsinnig"

Irans Parlamentspräsident hält Verhandlungen mit den USA für gescheitert und kritisiert Verstöße gegen den Zehn-Punkte-Plan Teherans.
Newsdesk Heute
08.04.2026, 21:57
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Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf hat das Waffenruhe-Abkommen und weitere Verhandlungen mit den USA als "unsinnig" bezeichnet. Als Grund nannte er am Mittwoch beim Onlinedienst X Verstöße der USA und Israels gegen den iranischen Zehn-Punkte-Plan, mit dem die Führung in Teheran in die Gespräche gegangen ist.

Ghalibaf sprach dabei konkret die anhaltenden Angriffe Israels im Libanon an, das Eindringen einer Drohne in den iranischen Luftraum am Mittwoch und den Widerstand der USA gegen das iranische Recht auf Urananreicherung.

"Das tiefe historische Misstrauen, das wir den Vereinigten Staaten gegenüber hegen, rührt von ihren wiederholten Verstößen gegen alle Arten von Verpflichtungen her - ein Muster, das sich leider noch einmal wiederholt hat", erklärte Ghalibaf. "In einer solchen Situation sind eine bilaterale Waffenruhe oder Verhandlungen unsinnig".

Nach mehr als fünf Wochen Krieg hatten sich die USA und der Iran am Dienstag unter Vermittlung von Pakistan auf eine zweiwöchige Waffenruhe geeinigt. Uneinigkeit herrscht darüber, ob die Feuerpause auch für den Libanon gilt. Israel greift weiterhin Ziele im Nachbarland an.

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