Irmgard Griss stimmte für ein Berufsheer

Irmgard Griss, frühere OGH-Präsidentin, ist bislang immer noch die einzige mögliche Kandidatin für die anstehende Bundespräsidentenwahl 2016. Noch vor Weihnachten will sie ihre Kandidatur offiziell machen und zeigt sich sehr entschlossen.

Im "Journal zu Gast" auf Ö1 sprach Griss Samstagmittag zu brisanten Themen wie Flüchtlinge, Bundesheer oder den Hypo-Untersuchungsausschuss. Dabei kamen einige interessante Aussagen auf den Tisch. Etwa verstehe Griss nicht, wieso ihre Vorarbeiten als Leiterin der unabhängigen Untersuchungskommission zur Hypo, im U-Ausschuss nicht einbezogen würden.

Was das Bundesheer betrifft, glaubt Griss als mögliche neue Oberbefehlshaberin nach der Wahl zur Bundespräsidentin an eine künftig schwierige Finanzierbarkeit. Bei der Volksbefragung zur Zukunft des Militärs in Österreich, stimmte sie für ein Berufsheer.

Politik hat bei Flüchtlingen versagt

Beim Thema Flüchtlinge müsse man all jene Menschen aufnehmen, für die die Genfer Flüchtlingskonvention gelte. Ein Zaun an der Grenze "bringe nichts". Die Politik funktioniere in der Flüchtlingspolitik nicht. "Ein Staat gibt sich auf, wenn er nicht mehr kontrolliert, wer sein Staatsgebiet betritt." Als ausgebildete Juristin weiß Griss, wovon sie spricht.

Weiters sei die 69-Jährige für eine strikte Trennung von Kirche und Staat. Diese Trennung würde eine Religion wie der Islam nicht kennen. 

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