Nach mehr als eineinhalb Jahren CoV-Sperre dürfen Touristinnen und Touristen vom 1. November an wieder nach Israeleinreisen. Wie die israelische Regierung am Mittwoch mitteilte, ist Voraussetzung für die Einreise ab diesem Datum eine vollständige Impfung mit den Präparaten von Pfizer und Biontech, Moderna, AstraZeneca, Johnson & Johnson oder den chinesischen Vakzinen Sinovac und Sinopharm.
Ab dem 15. November werden dann auch Impfungen mit dem russischen Mittel „Sputnik V“ akzeptiert.
Die Impfungen dürfen allerdings nicht älter als sechs Monate sein. Zusätzlich müssen Reisende einen negativen PCR-Tests vorlegen, der höchstens 72 Stunden alt ist. Bei Ankunft in Israel erfolgt dann ein zweiter Test. Die nach der Ankunft zunächst geltende Quarantäne wird mit Erhalt des zweiten negativen Testergebnisses aufgehoben.
Genesene können einreisen, wenn sie zumindest eine Dosis eines CoV-Vakzins erhalten haben, das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) genehmigt ist. Dies gilt auch dann, wenn mindestens elf Tage seit einem positiven Test vergangen sind.
Reisegruppen können unter bestimmten Umständen von den in Israel geltenden Quarantäneregelnbefreit werden, die je nach Land variieren.
Israel hatte sich nach Beginn der Coronavirus-Pandemie praktisch abgeschottet. Ausländerinnen und Ausländer durften nur in Ausnahmefällen einreisen. Nach einer Besserung der Lage war im Juni erstmals wieder eine deutsche Reisegruppe in Israel gelandet. Einreisegenehmigungen für Individualtouristinnen und -touristen waren mehrmals angekündigt, jedoch immer wieder verschoben worden.