Grenzschließung

Israel stoppt Hilfslieferungen in den Gazastreifen

Israel stoppt Hilfslieferungen in den Gazastreifen und wirft der Hamas Verstöße gegen die Waffenruhe vor. Die Lage bleibt angespannt.
Newsdesk Heute
19.10.2025, 20:19
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Israel lässt vorerst keine weiteren Hilfslieferungen in den Gazastreifen zu. Die Grenzübergänge zu dem Palästinensergebiet wurden für Hilfstransporte geschlossen, wie am Sonntag ein israelischer Sicherheitsvertreter mitteilte, der anonym bleiben wollte. Er erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass die radikalislamische Palästinenserorganisation Hamas gegen das Waffenruhe-Abkommen verstoßen habe.

Hilfslieferungen für die Menschen im Gazastreifen sind eigentlich Teil des vor gut einer Woche in Kraft getretenen Abkommens zwischen Israel und der Hamas. Die ersten Hilfslieferungen wurden direkt nach der Einigung gestartet – jetzt sind sie laut dem israelischen Sicherheitsvertreter bis auf weiteres gestoppt.

Am Sonntag beschuldigten sich Israel und die Hamas gegenseitig, die vereinbarte Feuerpause gebrochen zu haben. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu warf der Hamas einen "Bruch der Waffenruhe" vor und wies das Militär an, "mit aller Härte" gegen "terroristische Ziele im Gazastreifen vorzugehen".

Die Hamas wies die Vorwürfe zurück und beschuldigte ihrerseits Israel, gegen die Feuerpause verstoßen zu haben. Laut dem von der Hamas kontrollierten Zivilschutz im Gazastreifen wurden am Sonntag bei israelischen Angriffen in mehreren Teilen des Palästinensergebiets mindestens 15 Menschen getötet.

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