Rapper mit deutlichen Worten

"Ist kein Spaß" – RAF meldet sich nach Raketen-Angriff

Während zahlreiche Promis in Dubai ausharren mussten, meldet sich nun auch RAF Camora zu Wort. Der Wiener Rap-Star ist mittlerweile zurück.
Heute Entertainment
06.03.2026, 09:45
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Er war mittendrin, jetzt spricht er erstmals ausführlich darüber. Rap-Superstar RAF Camora hat sich nach den dramatischen Ereignissen in Dubai bei seinen Fans gemeldet.

Der Musiker, der sich während der Eskalation im Nahen Osten in der Wüstenmetropole aufhielt, konnte inzwischen ausreisen. "Ich bin zurück aus Dubai. Gestern mit dem ersten Flug der Emirates", schreibt er in einer Instagram-Story.

Doch die Bilder der Nacht verfolgen ihn noch immer. "Ihr habt alle die Bilder gesehen, ich habe sie noch in meinem Kopf und sie machen mir ein schweres Herz", so der Rapper weiter.

Explosionen nahe der Palme

Eigentlich wollte der Musiker dem Winter in Wien entfliehen und ein paar ruhige Tage in Dubai verbringen. Stattdessen wurde er Zeuge einer angespannten Situation rund um die künstliche Insel Palm Jumeirah.

Augenzeugen berichteten von Sirenen, Rauch und Explosionen. Eine Drohne schlug sogar in das Luxushotel Fairmont The Palm ein. Raketen wurden über der Stadt abgefangen, zeitweise wurde auch der Flugverkehr eingeschränkt.

Kurz nach den Vorfällen hatte sich der Rapper bereits gemeldet und geschrieben, dass er sich mit seinem Umfeld an einen sicheren Ort begeben habe. Danach herrschte allerdings tagelang Funkstille, viele Fans sorgten sich.

Wut über Kommentare

Jetzt erklärt der Musiker auch, warum ihn die Situation besonders beschäftigt hat. In seiner Story kritisiert er vor allem den Umgang in sozialen Netzwerken: "Ich verstehe weder die Schadenfreude in den Kommentaren, noch die Kriegsreporter-Influencer, noch die, die tun als wäre nichts."

Dubai werde oft falsch wahrgenommen, meint der Musiker. "Dubai ist nicht nur Nusret & Krypto-Scammer mit Slippers. Dort wohnen 3,6 Millionen Menschen. Auch Menschen ohne Lambo."

Dubai ist für ihn ein Stück Zuhause

Für den Rapper ist die Stadt längst mehr als nur ein Urlaubsort. "Ich habe meine letzten vier Alben dort aufgenommen", schreibt er. Besonders die Gegend rund um die Palme und sein Studio bei der Streetwear-Brand Amongst Few verbinde er mit Heimatgefühlen: "Ich sehe die Palme und das Studio irgendwo als mein Zuhause."

Am Ende seiner Botschaft bedankt sich der Musiker bei seinen Anhängern: "Danke an alle Fans, die Gedanken bei uns hatten."

Und er betont noch einmal, wie ernst die Lage gewesen sei. Ohne die starke Raketenabwehr und die Organisation vor Ort hätte alles ganz anders ausgehen können. "Die Situation ist kein Spaß", so sein Fazit.

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