Ist Wasser ohne Kohlensäure gesünder?

Wasser trinken ist wichtig. Das ist allseits bekannt. Doch welche Art Mineralwasser besser ist, darüber herrscht Unklarheit.
Was ist dran an den Gerüchten? Viele Menschen sind der Überzeugung, stille Mineralwasser seien gesünder. Schließlich hält sich das Gerücht hartnäckig, dass die Kohlensäure im Wasser das Kalzium aus den Knochen löst und sie so brüchig werden lässt.

Dem widersprechen nun Experten der Verbraucherzentrale Thüringen. Ihnen zufolge hat mit Kohlensäure versetztes Mineralswasser keine schädlichen Auswirkungen auf den Körper – zumindest nicht bei gesunden Personen.

Vorsicht bei empfindlichem Magen

Anders sieht das bei jenen aus, die mit Magenverstimmungen kämpfen: Denn Kohlensäure regt die Bildung von Magensaft an und fördert die Verdauung. So könnte sie die bestehenden Probleme vergrößern.

Weil die Bläschen den Magen füllen, können Blähungen und Aufstossen die Folge sein. Betroffene sollten stattdessen besser kohlensäurearmes oder stilles Wasser trinken, raten die Fachleute. Für alle gilt: Hauptsache, es wird dem Körper ausreichend Wasser zugeführt.

Gute Gründe für das Sprudeln im Glas

Dass überhaupt natürliches Mineralwasser mit Bläschen angereichert wird, ist nicht nur den verschiedenen Geschmäckern geschuldet.

Es sorgt auch für eine bessere Durchblutung der Mundschleimhaut, regt den Speichelfluss an und reinigt die Geschmackspapillen im Mund, wodurch wir besser schmecken können. Zudem fördert es die Aufnahme von Nährstoffen.Ein weiterer Vorteil der Kohlensäure: Sie macht Wasser länger haltbar, weil sie Bakterien abtötet.

Auch Profis mögen Kohlensäure

Sprudelndes Wasser ist jedoch nicht nur geeignet, den Durst zu löschen. So findet es häufig auch in Küchen Verwendung – beispielsweise beim Herstellen von Saucen und Desserts. Als Zutat kann es durch seine Eigenschaften beispielsweise Backpulver ersetzen.
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