Rom protestiert mit Unterhosen gegen Corona-Schließung

"Wir haben unser letztes Hemd verloren, nun bleiben uns nur noch die Unterhosen" - dies ist das Motto einer Demo gegen Corona-Schließungen in Rom.

Mehrere hundert Personen haben am heutigen Dienstag in Italien, in Rom gegen die Corona-bedingte Schließung von Lokalen, Shops, Discos und Sportzentren demonstriert. Dabei versammelten sich die Menschen auf dem Gelände des Circus Maximus und hingen rote und gelbe Unterhosen an Leinen, ganz nach dem Motto, man habe nach dem "letzten Hemd", welches man verloren habe, nur noch Unterhosen übrig. Genau das riefen die Teilnehmer auch: 

"Wir haben unser letztes Hemd verloren. Jetzt bleiben uns nur noch die Unterhosen", riefen sie.

Lokalbetreiber sind in Sorge um ihre Existenzen. Die unvorhersehbare Dauer der Corona-Krise und den damit einhergehenden Maßnahmen führe immer häufiger zu dauerhaften Schließungen, erheblichen Umsatzverlusten sowie dem Verlust von Arbeitsplätzen.

Angst um Job 

Täglich sind Restaurantinhaber gezwungen, ihr Lokal gänzlich dicht zu machen. "Unzählige Familienbetriebe werden nicht mehr in der Lage sein, weiterzuarbeiten", warnten einige Lokalbetreiber und Demo-Teilnehmer. Dabei seien Restaurants beispielsweise vom Standpunkt der Hygiene sicherer als Privatwohnungen.

Etwa zwei Millionen Arbeitnehmer bangten in der Gastronomie um ihren Arbeitsplatz, warnte der Branchenverband der Gastronomiebetreiber, FIPE Confcommercio. Zudem werden auch die nicht ausreichenden Corona-Hilfen kritisiert: Beklagt werden die unzulänglichen Hilfsmaßnahmen seitens der Regierung in einer Phase der Epidemie, die die Gastronomiebranche sehr stark beeinträchtige. 

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