Die Torta della Nonna gehört zu den bekanntesten Desserts Italiens. Traditionell besteht sie aus Mürbeteig, einer cremigen Vanillefüllung und einer Schicht Pinienkernen. Doch viele Italiener schwören auf eine Variante, die im Glas serviert wird: Coppette della nonna – übersetzt „Omas Tassen“.
Der Nachtisch kommt ganz ohne Backen aus und erhält durch die Zugabe von Pistazien eine besonders aromatische Note. Er ist perfekt für warme Tage, an denen es unkompliziert, aber dennoch raffiniert sein darf.
Wie chip.de berichtet, benötigt man für 6 Portionen folgende Zutaten: 500 ml Vollmilch, 100 g Zucker, 4 Eigelb, 40 g Mehl, entweder eine Zitronenschale oder eine Vanilleschote. Dazu kommen 200 g trockene Kekse, etwas Milch zum Befeuchten, 30 g Pinienkerne und Puderzucker.
Zuerst wird die Milch in einem Topf erhitzt, aber nicht zum Kochen gebracht. Die Zitronenschale wird mit einem Kartoffelschäler abgeschnitten und eine halbe Stunde in der Milch gelassen. Wer einen Vanillepudding bevorzugt, kann stattdessen das Mark einer Vanilleschote verwenden.
In einem separaten Topf wird das Eigelb mit dem Zucker kräftig verrührt, bis die Flüssigkeit hell wird. Dann wird das Mehl hinzugefügt. Anschließend wird die Milch hinzugegeben und das Ganze bei niedriger Hitze unter ständigem Umrühren leicht geköchelt, bis es eindickt.
Der Pudding wird schichtweise mit zerbröselten und mit Milch befeuchteten Keksen in Gläsern angerichtet. Nach dem Abkühlen wandert das Dessert in den Kühlschrank. Vor dem Servieren werden geröstete Pinienkerne und Puderzucker darüber gestreut. Das Pudding-Dessert ist auch für ein paar Tage im Kühlschrank haltbar.