Italien hat seine berühmten Radarfallen auf den Autobahnen massiv aufgerüstet. Das neue System "Tutor 3.0" ist ein echtes Upgrade für die Straßenaufsicht - und kann Autofahrern teuer zu stehen kommen.
Die Section-Control-Systeme, die in Italien "Tutor" heißen, überwachen mit Kameras und Sensoren nicht nur einzelne Stellen, sondern ganze Autobahnabschnitte. Sie ermitteln Einfahrt und Ausfahrt eines Autos und berechnen daraus eine Durchschnittsgeschwindigkeit.
Wie chip.de unter Berufung auf Auto, Motor und Sport berichtet, kann das System seit letztem Jahr deutlich mehr: Auch Verstöße gegen den Sicherheitsabstand, riskante Überholmanöver oder die unerlaubte Nutzung des Pannenstreifens werden jetzt erfasst.
Das smarte System unterscheidet sogar zwischen verschiedenen Fahrzeugtypen. Auch Lkw-Fahrer können sich also nicht mehr verstecken.
Die Bußgelder können richtig ins Geld gehen: Wer mehr als 60 km/h über dem Tempolimit unterwegs ist, muss mit bis zu 3.400 Euro rechnen. Die Strafen werden auch nach Österreich zugestellt.
Wer seine Urlaubsroute planen will, kann auf der Website der Autobahngesellschaft "Autostrade per l'Italia" nachschauen, wo Tutor-Anlagen im Einsatz sind. Am besten hält man sich aber einfach an die Regeln.