Ende Mai kommt die achte Generation von Jaguars Luxuslimousine XJ in den Handel. Das Design ist gewöhnungsbedürftig, weicht die Raubkatze doch von ihrer traditionellen Linienführung ab. Dadurch sollen neue Kunden angelockt werden.
1968 wurde der erste XJ vorgestellt. Und auch nach Jahrzehnten der Modellpflege bis hin zur siebenten Neuauflage des Klassikers war die Ähnlichkeit mit dem Ur-XJ klar zu erkennen. Das gefiel zwar der Stammkundschaft, neue Käufer konnten aber in den letzten Jahren immer weniger gewonnen werden. Das soll sich nun mit der achten Generation des XJ ändern. Die britischen Designer starteten bei Null und entwarfen ein völlig neues Fahrzeug.
Rein äußerlich besteht zwischen dem neuen XJ, der Ende Mai in den Handel kommt, und seinen Vorgängern keine Ähnlichkeit mehr. Erst ein Blick auf die Motorhaube, wo eine verchromte springende Raubkatze zu sehen ist, verrät, dass es sich um einen Jaguar handelt. Und diese bläst zum Angriff gegen die Konkurrenz namens Bentley Continental, Maserati Quattroporte sowie die AMG-Version der Mercedes S-Klasse.
Karosserie aus Recycle-Material
Der neue XJ ist als Kurz- und Langversion (5,12 bzw. 5,25 Meter) mit vier unterschiedlichen Motorisierungen (zwei Diesel und zwei Benziner mit bis zu 510 PS) erhältlich. Die Preise beginnen bei 85.900 Euro. Durch die Aluminiumkarosserie, die zu 50 Prozent aus recycletem Material besteht, kann im Vergleich zur Konkurrenz viel Gewicht eingespart werden. Dies wirkt sich mit einem niedrigeren Spritverbrauch als bei den Konkurrenzmodellen aus.