Jamie Lee Curtis (67) hat in einem Podcast mit Michelle Obama offen über ihre eigenen Erfahrungen mit Schönheitseingriffen gesprochen. Die Hollywood-Legende kritisierte dabei den "kosmetisch-industriellen Komplex" scharf.
"Es ist alles Vortäuschung und Betrug", sagte Curtis. Was früher Retuschieren geheißen habe, nenne man heute einfach Filtern. Technologie, soziale Medien und eine milliardenschwere Kosmetikindustrie würden gemeinsam daran mitverdienen, dass Menschen sich schlecht fühlen.
Wie rtl.de berichtet, zählte die Schauspielerin auch auf, welche Eingriffe sie selbst hatte: "Ich habe Fett abgesaugt, ich habe Fett weggeschnitten. Ich habe versucht, das zu tun, was alle anderen auch tun, aber es funktioniert nicht."
"Es geht letztlich ums verdammte Geld", sagte sie unverblümt. Die Industrie nutze grundlegende Unsicherheiten von Menschen aus, indem sie Botschaften vermittle wie: "Das wird dich zu einem besseren Menschen machen."
Die Schauspielerin resümierte: "Man fühlt sich dadurch tatsächlich wie ein Betrüger. Für mich ist es Teil der Selbstliebe, zu akzeptieren, dass ich so aussehe, wie ich aussehe." Und sie fügte hinzu: "Man wird nun mal älter. Das erwartet uns übrigens alle."