Peter Schöttels Abschied vom ÖFB ist fix. Nach neun Jahren endet seine Zeit als Österreichs Sportdirektor. Jetzt lässt Marc Janko mit Aussagen über das Verhältnis zwischen dem Sportdirektor und Teamchef Ralf Rangnick aufhorchen.
Für den Sky-Experten kommt Schöttels Rücktritt jedenfalls nicht aus heiterem Himmel. "Wenn man sich hinter den Kulissen umhört, dann ist es nicht wahnsinnig überraschend", erklärt Janko im Rahmen der Champions-League-Berichterstattung am Donnerstag.
Besonders brisant: Offenbar soll es zwischen Schöttel und Teamchef Ralf Rangnick schon länger nicht mehr rund gelaufen sein. Janko deutet an, dass Rangnick bei wichtigen Angelegenheiten zuletzt andere Wege gewählt habe.
"Es ist schon so, dass Rangnick seit einiger Zeit bei allen Dingen, die ihm wichtig sind, das nicht über den Peter macht, sondern über andere Personen", sagt der ehemalige ÖFB-Stürmer. Damit rückt nach Schöttels angekündigtem Abschied auch die Frage nach seinem Nachfolger immer stärker in den Fokus.
Als möglicher Kandidat wird bereits Sebastian Prödl gehandelt. Der ehemalige Teamverteidiger ist derzeit als Leiter der ÖFB-Nachwuchsteams tätig und kennt die Strukturen im Verband bestens.
Für den 39-Jährigen könnte zudem seine Verbindung zum Teamchef sprechen: Prödl verfügt über einen ausgezeichneten Draht zu Rangnick. Ob er tatsächlich Schöttels Nachfolger wird, ist allerdings noch offen.