Jetzt auch Attacke auf Wiener FPÖ-Räume

Die Anschlagserie gegen Einrichtungen der FPÖ geht weiter. Nach einem Brandanschlag und Farbbeutel-Attacken wurde dieses Mal ein Lokal in Wien angegriffen.
Erneuter Angriff auf eine Einrichtung der Freiheitlichen: Wie der Landesparteisekretär der Wiener FPÖ, Michael Stumpf, meldet, haben Unbekannte ein FPÖ-Lokal in Rudolfsheim-Fünfhaus angegriffen. Die Scheiben seien mit "Symbolen und Parolen, die eindeutig der linksextremen Szene zuzuordnen sind, beschmiert" worden. Zudem zeigen Bilder, wie Farbbeutel auf das Gebäude geworfen wurden. Zuvor gab es eine Frabbeutel-Attacke auf ein Wiener Gasthaus, in dem FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl auftrat sowie einen Brandanschlag auf die FPÖ-Niederösterreich-Zentrale in Sankt Pölten.

Gesichter zweier Täter "deutlich erkennbar"

Die FPÖ beklagt, dass bereits 2017 das FPÖ-Lokal in Rudolfsheim-Fünfhaus Ziel eines ähnlichen Farbanschlags wurde. "Der finanzielle Schaden ist diesmal zwar nicht hoch, wir bringen die Attacke dennoch zur Anzeige", so Stumpf. Vielversprechend seien die Auswertungen der Video-Aufzeichnungen, die die Attacke dokumentieren. Darauf seien mehrere Personen zu sehen, bei zwei Tätern seien die Gesichter deutlich erkennbar.

"Linksextremer Gesinnungsterror"

"Die Polizei wird es vermutlich nicht allzu schwer haben, die Täter dingfest zu machen", so Stumpf. Er spricht von "linksextremen Gesinnungsterror", der "nicht salonfähig werden" dürfe. "Derartige Gruppen fallen immer wieder durch aggressive und gewalttätige Demonstrationen, Angriffe auf Polizeibeamte und Anschläge auf den Besitz politisch Andersdenkender auf", die seiner Aussagen nach nahezu täglichen Anschläge seien besorgniserregend. Von Sachbeschädigungen zu tätlichen Angriffen auf Menschen sei es "meistens nur mehr ein kleiner Schritt", so Stumpf.



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