Jetzt campen Klima-Kids eine Woche vor Kanzleramt

Fridays for Future Austria streikt ab sofort eine Woche lang vor dem Bundeskanzleramt – Tag und Nacht. Natürlich unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln.
Unter dem Hashtag #CampForFuture demonstrieren Aktivisten von Fridays for Future ab sofort eine ganze Woche lang vor dem Amtssitz von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Ballhausplatz.

Die Klimaschützer campieren Tag und Nacht vor dem Bundeskanzleramt und betonen, sich an die durch Corona bedingten Sicherheits- und Hygienevorschriften zu halten. Mit Mund-Nasen-Schutz fordern die Aktivisten, dass staatliche Hilfsgelder in eine ökosoziale Zukunft investiert werden.

Fridays for Future, Greenpeace, Amnesty International, Attac, Extinction Rebellion und weitere Organisationen haben gemeinsam einen neuen "Gesellschaftsvertrag" für Österreich entwickelt. Der "Klima-Corona-Deal" definiert vier Forderungen definiert in Bezig auf staatliche Hilfsgelder und geplante Konjunkturpakete.

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Erinnerung an Greta Thunberg

Das Bündnis fordert, bei der Vergabe von Geldern die Erhaltung und Schaffung von Jobs in den Mittelpunkt zu stellen. "Es kann nicht sein, dass manche klimaschädliche Unternehmen hunderte Millionen bekommen, während so viele Menschen in Österreich vor dem Nichts stehen", so der Zivildiener Laurenz Faber (18) aus Wien. Durch nachhaltige Infrastrukturprojekte, wie dem Ausbau der Solarenergie, könnten zum Beispiel hunderttausende, sichere Arbeitsplätze geschaffen werden.

Zurück zur Normalität? genau das wollen die Klima-Aktivisten nicht und erinnern an Greta Thunberg, die es folgendermaßen formulierte: "Die Normalität war eine Krise." Stattdessen fordert Fridays for Future eine neue sozial-ökologische Art des Wirtschaftens. Die Staatshilfen sollen an das Erreichen des 1,5- Grad-Ziels geknüpft werden.

Weiters fordert das Bündnis "Klimaprotest", dass die Corona- und Klimakrise demokratisch und transparent unter Einbeziehung der Zivilgesellschaft und aller Sozialpartner bewältigt wird. Zudem sollen die Industriestaaten mehr Geldmittel zur Bewältigung der Klimakrise beisteuern.



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