"Jetzt fängt der Nehammer schon wieder damit an"

Innenminister Karl Nehammer (ÖVP).
Innenminister Karl Nehammer (ÖVP).picturedesk.com
Selbstironie bewies am Donnerstag Innenminister Karl Nehammer, als wieder einmal in seine Rolle als "Mahner" schlüpfte. 

Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) übernahm bei einer Pressekonferenz der Regierung am Donnerstag abermals die Rolle des Mahners. Ein Ausbruch aus der Quarantäne stelle einen "nicht unheiklen Gesetzesbruch" dar. Die Strafen für jemanden, der die Isolation breche, können bis zu 1.450 Euro betragen. Und: "Wenn man infiziert ist, dann ist ein Ausbruch aus der Quarantäne ein Verstoß gegen das Strafgesetzbuch und der Staatsanwalt wird eingeschaltet."

Ein Schuss Selbstironie

Seiner Rolle als "Droher" ist sich Nehammer durchaus bewusst, wie er sagte. Aber er sei für die Sicherheit der Bevölkerung zuständig. "Die Menschen werden sich denken, 'jetzt fängt der Nehammer schon wieder damit an'", merkte er selbstironisch an. Dennoch bleibe er dabei: "Abstand halten, Nasen-Mund-Schutz tragen und Eigenverantwortung zeigen, auch wenn man am Abend ein Glaserl Wein trinkt."

Um die Überwachung des Coronavirus in Österreich besser in den Griff zu bekommen, wird es künftig auch ein Corona-Ampelsystem für die Bezirke im Land geben. Zudem warnte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) davor, an den Urlaubsdestinationen Covid-19-Checks zu machen: "Wir warnen vor Billig-Balkantests, um sich freizubeweisen."

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