Fussball

30 Schüsse, drei Tore – Rapid jubelt gegen Altach

Rapid bleibt in der Bundesliga ungeschlagen! Die Wiener verabschiedeten sich mit einem 3:1-Sieg gegen Altach vom Heimpublikum.

Erich Elsigan
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Rapid feierte einen 3:1-Sieg gegen Altach.
Rapid feierte einen 3:1-Sieg gegen Altach.
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Souveräner Auftritt von Rapid! Die Hütteldorfer feierten in der sechsten Liga-Runde einen mehr als verdienten 3:1-Heimsieg gegen Altach.

Im vorerst letzten Spiel vor 1.500 Fans sorgten Christoph Knasmüllner (22.), Koya Kitagawa (54.) und Marcel Ritzmaier (81.) für die Tore der Hausherren. Mario Stefel gelang nur noch Ergebniskosmetik (83.). Rapid, das zu Beginn einige "Stammspieler" schonte, hatte die Chance auf einen Kantersieg. Die Torschuss-Bilanz lautete am Ende 30:4.

Rapid liegt in der Tabelle weiterhin auf Rang zwei, zwei Punkte hinter Leader Salzburg. In einer Woche kommt es zum direkten Duell mit den "Bullen".

Kara nur auf der Bank

Coach Didi Kühbauer warf im Allianz Stadion die Rotationsmaschine an. Taxi Fountas fehlte verletzt, Ritzmaier und Ercan Kara begannen auf der Bank. Im Tor bekam erneut Paul Gartler den Vorzug gegenüber Richard Strebinger.

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    Mit dem Vize-Meistertitel endete die vergangene Saison erfolgreich für Rapid, wie schlagen sich die Grün-Weißen 2020/21 - die Diashow zum Durchklicken!
    Mit dem Vize-Meistertitel endete die vergangene Saison erfolgreich für Rapid, wie schlagen sich die Grün-Weißen 2020/21 - die Diashow zum Durchklicken!
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    Von Beginn weg machte Rapid Dampf, fand rasch ins Spiel. Einzig mit dem Abschluss wollte es vorerst nicht so recht klappen. Vor allem Kitagawa ließ im Laufe der Partie zahlreiche Möglichkeiten ungenutzt.

    Das 1:0 durch Knasmüllner fiel nach einem Querpass des starken Max Ullmann. Auch das 2:0 fiel nach einer flachen Hereingabe von der Seite – diesmal war Kitagawa zur Stelle.

    Abseits, Stange, Heber

    Ein Abseitspfiff verhinderte das 3:0 durch "Joker" Kara (62.), wenig später war die Stange im Weg (79.). Doch die Vorentscheidung fiel – und zwar durch Ritzmaier. Die Barnsley-Leihgabe überhob Goalie Martin Kobras elegant.

    Am Ende schalteten die Hütteldorfer einen Gang zurück. Das nützte Stefel, um per feinem Schlenzer ins lange Eck für Altach anzuschreiben. Beim 3:1 blieb es.

    Elfer-Liendl schlägt wieder zu

    Im zweiten Sonntags-Frühspiel kassierte die Admira eine 1:3-Heimpleite gegen Wolfsberg. Michael Liendl versenkte – wie bereits am Donnerstag in der Europa League gegen Feyenoord – zwei Elfer zur 2:0-Führung. Das 3:0 erzielte der Israeli Eliel Peretz. Nemanja Rnic traf im Finish ins falsche Tor (89.).

    Der WAC verbesserte sich auf Tabellenrang sieben. Die Südstädter sind Vorletzter.