Die Ausgangslage war denkbar schwer: Salzburg brauchte zum Abschluss der Europa-League-Ligaphase einen Sieg bei England-Topklub Aston Villa und zeitgleich Schützenhilfe auf gleich mehreren Plätzen. Die "Bullen" waren am Donnerstag dann plötzlich wirklich nah dran.
Salzburg setzte in Birmingham den Premier-League-Dritten mit einer Energieleistung unter Druck und führte 2:0. Sturm leistete mit dem 1:0 gegen Brann Schützenhilfe. Young Boys kassierte noch das 2:3 in Stuttgart. Alles wäre angerichtet gewesen, Salzburg nach verpatztem Herbst doch noch im Play-off gestanden.
Verletzungs-Rückkehrer Karim Konate (33.) und Moussa Yeo (49.) ließen die Gäste vom Auswärtserfolg träumen. Edelfan Prinz William, bekennender Anhänger von Aston Villa, stand auf der Tribüne das Entsetzen ins Gesicht geschrieben.
Dann wechselte Villa-Trainer Unai Emery unter anderem den späteren Matchwinner Jamaldeen Jimoh (87.) ein – der 19-Jährige besorgte den späten Siegestreffer nach einer, lange Zeit desaströsen Vorstellung der großen Favoriten. Zuvor hatten Morgan Rogers (65.) und Tyron Mings (76.) ausgeglichen.
Für Salzburg ist das Europacup-Jahr beendet, für Sturm war das Aus bereits vergangene Woche festgestanden. Die "Blackys" überholten die "Bullen" durch den 1:0-Sieg gegen Brann dank eines Treffers von Topstar Otar Kiteishvili sogar noch, beenden die Ligaphase auf Platz 26. Salzburg rutschte auf Rang 31 zurück.
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