Der FC Bayern zog vergangens Wochenende das Vertragsangebot für David Alaba zurück. Der Poker ist gescheitert, die Verhandlungen sind geplatzt. Der ÖFB-Teamspieler ist ab Juli 2021 ablösefrei zu haben, ein Vereinswechsel zeichnet sich ab. Seither schieben sich beide Parteien die Schuld am Aus zu. Es hagelt Vorwürfe. Alle Infos finden Sie weiter unten.
Während die Fußball-Welt rätselt, für wen der Wiener ab dem kommenden Sommer auflaufen wird, muss sich Alaba selbst auf seinen Job konzentrieren. Noch steht er in Diensten des deutschen Rekordmeister. Am Samstag steigt ausgerechnet der mit Spannung erwartete Liga-Kracher gegen Dortmund (18:30 Uhr).
Wie wichtig ist Alaba für die Bayern? Kapitän Manuel Neuer hat eine klare Meinung: "Gerade die Achse mit Lewandowski, Müller, Kimmich, Goretzka, Alaba und mir - das ist schon wichtig, dass im Zentrum Leistungsträger spielen. Führungsspieler, die gut coachen können, taktisch was draufhaben, die richtige Mentalität mitbringen. Diese Achse ist lebensnotwendig", sagt er vor dem wichtigen Spiel zum "Sportbuzzer".
Über den Ärger um den Abwehrchef sagt er: "Uns Spieler stört es im Wettkampf nicht. Da ist nur die Leistung wichtig. Der David liefert permanent sehr gute Leistungen, gehört zu unserer Mittelachse. Wir sind froh, dass er zu unserer Mannschaft gehört."
Hier alles zum gescheiterten Alaba-Poker: