Ein Jahr ist es her, dass JJ alias Johannes Pietsch für Österreich den Eurovision Song Contest gewonnen hat, doch so ganz angekommen ist dieser Erfolg bei ihm noch immer nicht. "Es ist verrückt, weil ich es noch immer nicht verstehe", sagt der Sänger und gibt im Gespräch mit "Heute" zu: "Ich bin noch immer so in dem Rausch drin."
Während rund um ihn schon die nächste ESC-Generation in den Startlöchern steht, nutzt er die Zeit, um sich musikalisch neu zu zeigen. Mit seiner aktuellen Single "Ballerina" präsentiert er eine deutlich ruhigere, persönlichere Seite. "Das ist mein persönlichster Song", erklärt er.
Der Track geht unter die Haut. Auch, weil JJ darin sehr ehrlich mit sich selbst ins Gericht geht. "Ich war immer sehr selbstkritisch und habe mich früher oft verurteilt", erzählt er. Genau diese Gedanken verarbeitet er im Song und zieht daraus eine klare Botschaft: "Man muss sich selbst lieben und dem Prozess vertrauen."
Wie sehr "Ballerina" berührt, zeigt auch das Feedback aus seinem Umfeld. "Ich habe den Song jemandem vorab geschickt und für ihn war das wie ein Coming-out." Ein Moment, der für ihn besonders viel bedeutet.
Neben neuer Musik blickt der ESC-Sieger auch auf seine ersten Solo-Konzerte zurück. Graz und Wien waren seine ersten Heimspiele. Und auch wenn konkrete Termine noch fehlen, steht fest: "Es wird auf jeden Fall bald wieder was von mir geben."