Ob Übernahmen, Umstrukturierungen oder stille Vorbereitung - wer die Zeichen richtig deutet, kann sich rechtzeitig auf eine drohende Kündigung vorbereiten.
Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten schauen viele Arbeitnehmer nervös auf ihren Job. Aber gibt es tatsächlich Warnsignale, die auf eine drohende Entlassung hindeuten?
Wie computerwoche.de berichtet, gibt es acht typische Anzeichen dafür, dass der eigene Arbeitsplatz in Gefahr ist. Das erste Warnsignal: Wenn das Unternehmen verkauft oder von einem Wettbewerber übernommen werden soll, könnten Entlassungen bevorstehen - vor allem, wenn es nach der Übernahme zu doppelten Positionen kommt.
Mediokre Leistungsbeurteilungen sind ein weiteres Alarmsignal. Wenn der Vorgesetzte nach zusätzlichen Unterlagen zu schlecht gelaufenen Projekten fragt oder verstärkt Anwesenheitszeiten dokumentiert, könnte das auf Vorbereitungen für eine Entlassung hindeuten.
Auch wenn plötzlich die Hauptverantwortlichkeiten geändert, Privilegien gestrichen oder Urlaubsanträge abgelehnt werden, sollte man aufhorchen. Das Unternehmen könnte sich in finanziellen Schwierigkeiten befinden.
Vorsicht ist geboten bei einer sogenannten "Beförderung ohne Gehalt": Wenn du plötzlich mehr Verantwortung übernehmen sollst, aber das Geld gleich bleibt, will das Unternehmen womöglich noch alles aus den Mitarbeitern herauspressen, obwohl es längst weiß, dass das Schiff sinkt.
Wenn der eigene Chef offen von Bewerbungsgesprächen erzählt oder einen neuen Job sucht, ist das ein klares Zeichen. Gleiches gilt für eine hohe Fluktuation im Unternehmen oder ständige Wechsel im Management.
Das achte Anzeichen: Wenn du seit Monaten immer wieder von Büro zu Büro geschoben wirst - häufiger als die Kollegen -, könnte beim nächsten Umzug kein neues Büro, sondern das Arbeitsamt warten.