Nach offenem Schlagabtausch

Joker schießt Sturm gegen Meister LASK zum Sieg

Sturm fügt dem LASK die erste Saison-Niederlage zu. In einer hochklassigen und intensiven Partie macht ein Debütant den Unterschied.
Sport Heute
13.09.2026, 18:59
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Sturm besiegt den LASK verdient mit 2:1 – weil der Joker sticht. Neuzugang Oumar Diakite erlebte bei seinem Pflichtspiel-Debüt für die Steirer den perfekten Einstand, kam in der zweiten Halbzeit ins Spiel und schoss (59.) sein Team im Topspiel zum umjubelten Sieg.

Zuvor brachte Gizo Mamageishvili (34.) das Heimteam nach einem Traum-Konter in Führung. Krystof Danek (45+3.) sorgte nach einem Goalie-Patzer für den zwischenzeitlichen Ausgleich.

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In der Schlussphase wurde es noch einmal richtig hitzig. Der LASK vergab die große Chance zum Ausgleich, kurz darauf verschoss der eingewechselte Otar Kiteishvili einen Strafstoß und verpasste damit die endgültige Entscheidung: das 3:1.

Geboten wurde den Fans in der Steiermark einiges: Das Spiel glich über weite Strecken einem offenen Schlagabtausch, weil sich beide Teams aufs Angreifen fokussierten und das Verteidigen vernachlässigten. Dass das Spiel "nur" 2:1 ausging, war der schlechten Chancenauswertung beider Teams verschuldet.

LASK bleibt Leader

Der LASK (15 Punkte) bleibt trotz der ersten Saison-Niederlage Tabellenführer der Bundesliga – weil die Oberösterreicher die bessere Tordifferenz als die punktgleichen Rapidler haben. Dritter bleiben die Bullen aus Salzburg, mit 14 Punkten am Konto. Sturm findet sich am vierten Tabellenplatz wieder, hält bei 11 Zählern.

Angriffs-Fußball vom Start weg

Gleich von Beginn an entwickelte sich in Graz-Liebenau ein offener Schlagabtausch. Beide Teams versuchten, Ballverluste des Gegners sofort auszunutzen, und konterten geradlinig. Für den ersten Aufreger der Partie sorgte jedoch Schiedsrichter Sebastian Gishamer. Der Unparteiische zeigte nach Foul von Jürgen Heil (12.) auf den Punkt. Das Vergehen war aber außerhalb des Strafraums – der VAR korrigierte richtigerweise auf Freistoß.

In der 26. Minute rettete Lukas Jungwirth den LASK gegen Seedy Jatta mit einem starken Reflex vor dem Rückstand, parierte aus kurzer Distanz stark. Acht Minuten später war er aber geschlagen. Sturm konterte blitzsauber. Mamajishvili (34.) ließ im Sechzehner Danek stehen und schloss ins lange Eck ab. Kurz vor der Pause schlug jedoch der Meister zurück. Danek (45+3.) nagelte den Ball nach einem Missverständnis in der Sturm-Abwehr in die Maschen.

In der zweiten Hälfte kam auf Seiten der Steirer Neuzugang Oumar Diakité für den verletzten Jatta ins Spiel – und der Joker sollte auch prompt stechen. Nach einem langen Ball schlief die Verteidigung des LASK, der Sturm-Angreifer (59.) chippte den Ball über Jungwirth und schob ein. Sasa Kalajdzic (64.) vergab die Riesen-Chance zum  Ausgleich. Auf der Gegenseite fehlte dem Heimteam oft der letzte Pass. Jungwirth (88.) hielt zunächst den LASK im Finish mit einer starken Parade im Spiel, dann gab es Elfmeter für Sturm. Kiteishvili trat an und schoss den Ball über das Tor – es blieb beim 2:1.

red,Akt. 13.09.2026, 19:08, 13.09.2026, 18:59