"James Bond"-Darstellerin

Judi Dench ist krank: Sie kann keine Filme mehr drehen

Die 91-jährige Oscar-Preisträgerin kann wegen ihrer fortschreitenden Makuladegeneration nicht mehr arbeiten – und behält trotzdem ihren Humor.
23.10.2026, 14:19
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Judi Dench hat schon legendäre Rollen gespielt und blickt auf eine lange Karriere zurück. Doch nun muss die 91-Jährige aufhören – und das hat einen traurigen Grund.

In einem aktuellen Interview mit BBC Radio 4 spricht die Oscar-Preisträgerin über die Folgen ihrer Sehbehinderung. Dench leidet an altersbedingter Makuladegeneration (AMD), die 2012 bei ihr festgestellt wurde.

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"Ich kann nicht mehr auf der Bühne stehen. Ich kann keine Theaterstücke mehr spielen, keine Filme mehr drehen und auch nicht mehr lesen", erklärt sie in der Sendung "Today", heißt es auf bunte.de.

Gesichter erkennen fällt ihr schwer

Die Erkrankung beeinträchtigt ihr zentrales Sehvermögen so stark, dass sie mittlerweile Gesichter kaum noch erkennen kann. Das führe oft zu unangenehmen Verwechslungen: Sie gehe manchmal auf die falschen Menschen zu und wolle sie umarmen, bevor sie ihren Irrtum bemerke.

Dench wurde vor allem als "M" in den James-Bond-Filmen mit Daniel Craig weltberühmt. Schon 2023 erklärte sie, dass sie an Filmsets kaum noch etwas erkennen könne und Drehbücher nicht mehr selbst lese. Freunde halfen ihr damals noch, ihre Texte auswendig zu lernen.

Ihren Humor hat sie nicht verloren

Trotz allem behält die Schauspielerin ihren Humor. Auf die Frage, was sie vom Älterwerden halte, antwortete sie knapp: "Quatsch." Man solle nicht aufhören, Dinge zu tun – etwa Rollschuh zu laufen.

red, 23.10.2026, 14:19