Stunden im Stau

"Jugoslawien war besser" – Balkan-Star tobt an Grenze

Stau, Frust und klare Worte: Alka Vuica bleibt an der Grenze zu Serbien hängen – und teilt ordentlich gegen das neue EU-System aus.
Heute Entertainment
12.04.2026, 19:20
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Das ging ihr gehörig gegen den Strich! Sängerin Alka Vuica ist an der Grenze zwischen Kroatien und Serbien in ein Verkehrschaos geraten – und platzte dabei vor laufender Kamera der Kragen.

Stundenlang ging nichts mehr. Der Grund: Das neue Ein- und Ausreisesystem der EU sorgt aktuell für massive Verzögerungen. "Ich komme nicht durch. So etwas habe ich noch nie erlebt", schimpfte Vuica, die zufällig von einem TV-Team vor Ort gefilmt wurde.

"Früher war alles besser"

Besonders pikant: Obwohl sie als Kroatin eigentlich gar nicht direkt von den neuen Regeln betroffen ist, musste sie wie alle anderen in der Kolonne ausharren.

Ihre Kritik? Deutlich. Die Organisation sei "katastrophal", die Situation "furchtbar". Und dann legte sie noch nach: Früher sei alles besser gewesen. "Ich habe in einem wunderbaren Land gelebt, es hieß Jugoslawien. Da gab es Ordnung, Arbeit und Disziplin."

Hinter dem Chaos steckt das neue Einreisesystem (EES), das seit Kurzem voll im Einsatz ist. Statt Stempeln im Pass werden nun biometrische Daten wie Fingerabdrücke und Gesichtsscans erfasst. Zumindest bei Reisenden aus Nicht-EU-Staaten.

Das Ziel: mehr Kontrolle, mehr Sicherheit, weniger Missbrauch. Die Realität aktuell: lange Wartezeiten und genervte Reisende.

Und mittendrin eine sichtlich aufgebrachte Vuica, die sich diesen Trip wohl ganz anders vorgestellt hat.

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