Bei Real Madrid hängt der Haussegen so richtig schief. Nach einer Auseinandersetzung auf dem Trainingsplatz des Real-Geländes in Valdebebas am Mittwoch sind Federico Valverde und Aurelien Tchouameni am Donnerstag erneut aneinander geraten – ein "ernster Vorfall", wie die üblicherweise gut informierte "Marca" berichtete. Die beiden Real-Stars sollen in der Kabine aufeinander losgegangen sein, hätten von mehreren Teammitgliedern getrennt werden müssen.
Die Auseinandersetzung sei dem Bericht zufolge so schlimm gewesen, dass der Uruguayer Valverde sogar ins Krankenhaus gebracht werden musste. Er habe demnach ein Cut erlitten. Augenzeugen berichteten, die Auseinandersetzung sei demnach "viel schlimmer" als noch tags zuvor gewesen. Da waren Valverde und Tchouameni nach einem Foul im Training aneinander geraten – wer foulte, ist nicht bekannt. Sie sollen sich geschubst und auf dem Weg in die Kabine diskutiert haben. Nun folgte die Eskalation.
Der Konflikt soll damit begonnen haben, dass Valverde den Handschlag mit Tchouameni verweigert haben soll. Danach sei die Situation eskaliert. Laut "Cadena SER" sei der Uruguayer dann zu Boden geflogen, habe sich den Kopf angeschlagen. Danach wurde er ins Krankenhaus geschickt.
Der Klub selbst hatte dem Bericht genug von den Streitereien im Team und ergriff sofortige Maßnahmen. Alle Spieler mussten in der Kabine bleiben, Real setzte eine Krisensitzung an, um die Konflikte innerhalb der Spielerkabine auszuräumen.
Der Klub solle beiden Spielern klargemacht haben, dass eine harte Strafe auf sie warten würde: "Die härtest mögliche Strafe."