Kaiser reagiert auf Stau-Chaos: "Geben unser Bestes"

Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) am Donnerstag, 23. Juli 2020
Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) am Donnerstag, 23. Juli 2020picturedesk.com/APA/Gert Eggenberger
"Es wird so kontrolliert wie vom Ministerium nun unzweifelhaft vorgegeben", so der Kärntner Landeshauptmann. Bei Staugefahr gibt's Blockabfertigung.

Ein Bild über die Situation am Grenzübergang Karawankentunnel machte sich am heutigen Samstag, Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ). "Die Kontrollen werden nach der notwendigen Klarstellung durch den Bund stichprobenartig und punktuell durch Polizei, Bundesheer und Verwaltungsbehörden durchgeführt", so der Landeshauptmann.

Man habe aus den Vorkommnissen der vergangenen Wochen gelernt. Nach den anfänglichen Unklarheiten habe man das Beste aus der Situation gemacht, das, was falsch gelaufen ist, analysiert und es werde nun das getan, was zu tun sei. "Die Kommunikation mit Wien hat sich entscheidend verbessert und es gibt einen regen Erfahrungsaustausch", kommentiert Kaiser in einer Aussendung.

Blockabfertigung

Gleichzeitig verwies der Landeschef aber auch darauf, dass es in der Urlaubszeit immer Staus geben würde und diese nicht nur Corona-bedingt seien. "Wir geben unser Bestes und es wird so kontrolliert, wie vom Ministerium nun unzweifelhaft vorgegeben." Das Land Kärnten stehe zudem ständig in Verbindung mit den slowenischen Behörden. "Bei Staugefahr wird auf Blockabfertigung umgestellt, damit keine Szenen wie letztes Wochenende passieren können."

Armin Lukmann, Leiter der Fremden- und Grenzpolizei, berichtete, dass aktuell jeweils acht Bundesheer-Soldaten und Polizeibeamte am Karawankentunnel tätig seien. "Wir führen ein genaues Stautagebuch und sehen so, wann wir reagieren müssen."

Mehr lesen:  Ministerium sieht Schuld an Stau-Chaos beim Land >

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