"Bin so aufgewacht, es war kein Traum!", schreibt LASK-Star Sasa Kalajdzic am Montag auf Instagram und lacht den Fans aus dem Bett mit dem Meisterteller und der Cup-Trophäe in den Armen entgegen.
Der 28-Jährige führte den LASK am Sonntag beim 3:0 gegen die Wiener Austria in der letzten Ligarunde zum ersten Meistertitel seit 61 Jahren. Am 1. Mai hatten sich die Linzer zum Cupsieger gekürt.
Nach der Rückfahrt aus Wien wartete am Sonntagabend ein rauschender Meisterempfang auf der Linzer Gugl auf die frischgebackenen Meister. Kalajdzic und Co. feierten das Double vor tausenden Fans. Für die Leihgabe aus Wolverhampton endete der Abend offenkundig nicht alleine im Bett. Der ÖFB-Teamstürmer durfte die beiden Trophäen mit auf sein Zimmer nehmen.
Der 28-Jährige war nach seinem dritten Kreuzbandriss für Spielpraxis in die oberösterreichische Hauptstadt gekommen, verlässt sie als doppelter Titelträger. Eine weitere Zusammenarbeit wäre für den LASK nicht zu stemmen. Die Ziele von Kalajdzic sind nun, trotz großer Verletzungsrückschläge in der Vergangenheit, ohnehin höhere.
Am Montagnachmittag wird ihn Teamchef Ralf Rangnick mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in seinen WM-Kader berufen. Danach geht es zumindest vorerst zurück zu Wolverhampton. Spielt sich Kalajdzic nach seinem blendenden Frühjahr in der Bundesliga auch bei der Endrunde in die Auslage, wird der zwei Meter große Mittelstürmer beim Premier-League-Absteiger den Gang in die zweite Liga aber womöglich nicht antreten müssen – Interesse am ehemaligen Frankfurter und Stuttgarter dürfte wohl auch in den europäischen Topligen bestehen.