Warten auf Sommer

Kaltfront bringt Gewitter und Starkregen ins Land

Nach den 30 Grad Mitte April wartet Österreich nun bereits zwei Monate auf das Sommer-Comeback. Auch am Wochenende ist weiter Geduld gefragt.

Wetter Heute
Kaltfront bringt Gewitter und Starkregen ins Land
Am Wochenende ist wieder lokaler Starkregen möglich. (Symbolbild)
Getty Images/iStockphoto

Am Freitag erreicht die Warmfront des Tiefs VALESCA mit Kern bei den Britischen Inseln den Alpenraum, aus Südwesten werden wieder deutlich mildere Luftmassen herangeführt. Am Samstag folgt dessen Kaltfront und sorgt von Westen her für zunehmend unbeständiges Wetter mit zahlreichen Schauern und ein paar Gewittern.

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Da sich diese nur langsam verlagern, sind lokal größere Regenmengen möglich. Schon am Sonntag dreht die Strömung wieder auf Südwest, sommerliche Luftmassen erreichen den Alpenraum und zur neuen Woche kündigen sich Höchstwerte um bzw. über der 30-Grad-Marke an.

Die Prognose im Detail

Der Freitag startet nur mehr in der Osthälfte mit Sonnenschein, im Westen machen sich bereits dichte Wolken bemerkbar und am späten Vormittag setzt in Vorarlberg und Tirol leichter Regen ein. Dieser kommt in der Folge ostwärts voran, schwächt sich dabei jedoch weiter ab. Am Nachmittag lockert es im Westen schon wieder auf, im Osten dominieren hingegen bis zum Abend die Wolken.

Der Samstag hat in der Osthälfte noch viel Sonnenschein zu bieten. Im äußersten Westen geht es hingegen schon bedeckt und zunehmend nass in den Tag, am Vormittag breiten sich Wolken und Regen ostwärts aus. Ab etwa Mittag wird es dann zunächst auch im zentralen und östlichen Bergland mit Schauern und ein paar Gewittern zunehmend unbeständig, im Laufe des Nachmittags breiten sich diese generell auf die Osthälfte aus. Am längsten trocken bleibt es im äußersten Osten und Südosten. Da sich Schauer und Gewitter nur langsam verlagern, sind lokal größere Regenmengen in kurzer Zeit möglich. Der Wind weht im Osten zunächst lebhaft bis kräftig aus Südost, im Donauraum frischt allmählich lebhafter bis kräftiger Westwind auf.

Bildstrecke: Sturzflut in der Steiermark

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    In der Steiermark kam es am Samstag zu schweren Überflutungen.
    In der Steiermark kam es am Samstag zu schweren Überflutungen.
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    Am Sonntag zieht in der Früh noch der ein oder andere Schauer durch. Diese klingen aber rasch ab und landesweit stellt sich ein freundlicher Mix aus Sonne und Wolken ein. Im Bergland bilden sich aber erneut Quellwolken und ab Mittag muss hier mit ein paar Schauern und einzelnen Gewittern gerechnet werden. In einem Bogen um die Alpen bleibt es jedoch trocken. Der Westwind weht zunächst noch mäßig bis lebhaft, ehe er sich in der zweiten Tageshälfte abschwächt.

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      Matthias Lauber

      Auf den Punkt gebracht

      • Am Freitag erreicht die Warmfront des Tiefs VALESCA mit Kern bei den Britischen Inseln den Alpenraum, aus Südwesten werden wieder deutlich mildere Luftmassen herangeführt
      • Am Samstag folgt dessen Kaltfront und sorgt von Westen her für zunehmend unbeständiges Wetter mit zahlreichen Schauern und ein paar Gewittern
      • Am Sonntag dreht die Strömung wieder auf Südwest, sommerliche Luftmassen erreichen den Alpenraum und zur neuen Woche kündigen sich Höchstwerte um bzw über der 30-Grad-Marke an
      red
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