Paukenschlag um die historische Donaubrücke zwischen Mautern und Krems-Stein! Wie bereits berichtet, wird das denkmalgeschützte Bauwerk ab dem 18. Mai teilweise gesperrt. Grund sind Schäden an Bauteilen der rund 130 Jahre alten Brücke.
Pkw-, Lkw- und Motorradlenker müssen ab dann über die St. Pöltner Brücke auf der B37 ausweichen. Fußgänger, Radfahrer, Mopeds, Einsatzfahrzeuge, Leichtkraftfahrzeuge, Krankenfahrstühle sowie landwirtschaftliche Fahrzeuge bis fünf Tonnen dürfen die Donau dort weiter queren.
Nun vermeldete der niederösterreichische Verkehrslandesrat und LH-Stellvertreter Udo Landbauer (FPÖ) einen "historischen Durchbruch". Demnach konnte man sich mit dem Bundesdenkmalamt auf eine Verbreiterung der Brücke einigen.
Im Rahmen des über 140 Millionen Euro teuren Projekts soll die Fahrbahn um 64,4 Zentimeter verbreitert werden. Damit werde die historische Erscheinung der Brücke nur geringfügig verändert. Dies sei mit dem Denkmalschutz sowie dem UNESCO-Welterbe Wachau vereinbar.
Dadurch würden die Verkehrssicherheit und die zukünftige sichere Nutzung der Brücke verbessert werden. "Eine darüber hinausgehende Verbreiterung wäre mit den gesetzlichen Anforderungen des Denkmalschutzes nicht vereinbar gewesen und hätte die Genehmigung gefährdet", hieß es weiter.
Angesichts der Genehmigung zeigte sich Landbauer erfreut. "Das ist ein historischer Erfolg für die Bevölkerung und die gesamte Region. Es ist gelungen, Denkmalschutz und moderne Verkehrsinfrastruktur ganz im Sinne der Verkehrssicherheit unter einen Hut zu bringen", so der FPÖ-Politiker.