Kann das Galaxy S20 Ultra den Mond fotografieren?

Wir haben versucht, mit dem Galaxy S20 Ultra den Mond zu fotografieren. (Video 20 Minuten)
Wir haben versucht, mit dem Galaxy S20 Ultra den Mond zu fotografieren. (Video 20 Minuten)
Jetzt kommt das neue Flagship von Samsung, das Galaxy S20 Ultra, auch nach Österreich. Wir konnten es die letzten Tage bereits testen.
Ein 100-fach-Zoom, eine 108-Megapixel-Kamera und ein 6,9-Zoll-Bildschirm: Egal, welche technischen Spezifikationen des Samsung Galaxy S20 Ultra man betrachtet, sie zeugen von einem Smartphone der Extraklasse, das viel verspricht. Doch wie schlägt sich das Gerät im Alltag?

Das Erste, was beim S20 Ultra auffällt, ist die Größe. Für viele Nutzer wird es das größte Smartphone sein, dass sie bisher besessen haben – und das macht sich schnell bemerkbar. Das Gerät mit nur einer Hand zu bedienen, ist nicht mehr möglich, außer man hat überdurchschnittlich große Hände oder lange Finger. Daher findet man sich häufig mit beiden Händen am Gerät wieder. Insbesondere das einhändige Verfassen von Nachrichten ist ein Ding der Unmöglichkeit geworden.

Bildschirm erster Klasse

Auch gewisse Hosen- oder Jackentaschen kommen bei diesen Dimensionen an die Grenzen ihrer Kapazität. Dies ist eine Tatsache, an die man sich etwas gewöhnen muss, die aber schnell vergessen geht. Denn der Bildschirm ist im Großen und Ganzen erste Klasse. Alles ist scharf und läuft flüssig mit einer Refresh-Rate von 60 Hz. Die Bildwiederholungsrate kann auch bis auf 120 Hz hochgeschraubt werden.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Das ungewohnte 20:9-Bildschirmverhältnis hat zur Folge, dass beispielsweise beim Schauen von Videos oder bei gewissen Games schwarze Balken am Bildschirmrand auftauchen. Bilder, die im Full-Modus der Kamera geschossen werden, können seltsam lang wirken. Es gibt aber jederzeit die Möglichkeit, auf ein 9:16-, 3:4- oder 1:1-Verhältnis umzuschalten.

Der 100-fach-Zoom

Apropos Kamera: Der starke Zoom und die 108-Megapixel-Kamera sind definitiv die Hauptverkaufsargumente des Smartphones. Und sie enttäuschen nicht. Wie in der Bildstrecke zu sehen ist, zeigen sich definitiv Unterschiede zwischen den hochauflösenden Fotos und jenen, die mit den normalen Einstellungen aufgenommen wurden.



Auch das Spielen mit dem Zoom macht Freude. Zumindest bis zum 10-fach-Zoom kommen die Bilder noch sehr schön und detailliert heraus. Danach wird es schwieriger. Ohne Stativ kommt man nur schon aufgrund der Wackligkeit des Bildes nicht weit. Aber auch mit Stativ lassen sich auf dem 100-fach-Zoom nicht mehr viele Details erkennen. Eindrücklich ist er aber zweifelsohne – nur nicht eine Funktion, die man täglich benutzen wird.

Großer Akku nötig

Der Fingerabdrucksensor befindet sich unter dem Bildschirm. Ab und zu sind für die Erkennung mehrere Versuche nötig. Dies stört aber nicht sonderlich, da die Gesichtserkennung beinahe einwandfrei funktioniert und das Telefon zuverlässig entriegelt.

Der 5.000-mAh-Akku ist vor allem eines: bitter nötig. Für Nutzer, die den Bildschirm auf die höchste Wiederholungsrate einstellen, reicht die Batterie nicht einmal so den ganzen Tag hindurch. Auf den Standardeinstellungen kann man bei durchschnittlicher Nutzung gut einen Tag damit hantieren.

Das Fazit

Das Samsung Galaxy S20 Ultra macht Spaß. Wer Freude am Fotografieren und Herumspielen mit den Kameras hat, wird die Finger nicht von diesem Handy lassen können. Und hat man sich einmal an die Größe des Bildschirms gewöhnt, kann man sich nur schwer vorstellen, wieder zu einem kleineren Gerät mit geringerer Auflösung zurückzugehen.

Das S20 Ultra ist ein Smartphone für Tech-Liebhaber, Foto-Enthusiasten und dank der schnellen Display-Refresh-Rate ein Gewinn für Gamer. Es ist ab dem 13. März verfügbar und wird je nach Speicherplatz 1.349 oder 1.549 Euro kosten.



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