Bei Adidas-Treffen

Kanye West zeichnete Hakenkreuze und lobte Hitler

Es sind schockierende Enthüllungen, die die "New York Times" jetzt über Kanye West veröffentlicht. Schon 2013 pries er Hitler bei den Adidas-Meetings.

Heute Entertainment
Kanye West zeichnete Hakenkreuze und lobte Hitler
Kanye West sorgt immer wieder mit Aussagen für Wirbel.
IMAGO/ABACAPRESS

Er war eine Zeit lang einer der größten Musiker der Welt. Sein Vermächtnis bröckelt aber schon seit Jahren. Spätestens seit den antisemitischen Äußerungen auf Twitter ist klar: Kanye West (46) ist wohl wirklich verloren! Doch nun kamen weitere schockierende Details ans Licht: Bereits bei einem seiner ersten Treffen mit dem Sportunternehmen Adidas hätte Kanye ein Hakenkreuz auf eine Schuhskizze gezeichnet.

Zusammenarbeit trotz Lob für Hitler

Kurz nachdem er 2013 bei dem deutschen Sportgiganten unterschrieben hatte, präsentierten Mitarbeiter dem Rapper eine Reihe von Schuhskizzen, die West allerdings nicht gefielen - als Reaktion darauf nahm er einen Marker zur Hand und zeichnete laut einem Bericht der "New York Times" ein Hakenkreuz auf eine der Skizzen. Diese Aktion schockierte alle Anwesenden, vor allem, weil das Treffen in der Nähe von Nürnberg stattgefunden haben soll, wo die Nazis nach dem Zweiten Weltkrieg für Kriegsverbrechen vor Gericht standen.

Damit aber nicht genug, denn dem Bericht zufolge riet Kanye "einem jüdischen Adidas-Manager, jeden Tag ein Bild von Adolf Hitler zu küssen" und erzählte anderen Mitarbeitern wiederholt, was für ein "Meistervermarkter" Hitler gewesen sei. Darüber hinaus lobte der 46-Jährige Hitlers "Beherrschung der Propaganda". Trotz alldem produzierte Adidas fast 10 Jahre lang die in Kooperation mit West designten Yeezy-Schuhe und machte so Unmengen an Gewinn.

Große Verluste auf beiden Seiten

Berichten zufolge erhöhte Adidas sogar Kanyes Gehalt während einer Vertragsverhandlung im Jahr 2016 um das dreifache, fügte aber eine Moralklausel in den Vertrag ein. Vermutlich ahnte man zu diesem Zeitpunkt schon Schlimmes. Alles lief gut, bis der Rapper im vergangenen Jahr anfing, seine antisemitischen Überzeugungen öffentlich zu verbreiten. 

Durch die zuvor eingefügte Klausel gelang es dem Unternehmen 2022, alle Verbindungen zu West abzubrechen. Was Adidas laut eigenen Angaben am Ende eine Milliarde Dollar an Einnahmen kosten würde. Außerdem wurde Kanye dadurch vom Milliardärs-Status verdrängt.

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    Schauspieler Florian David Fitz transportiert seinen Hund auf die etwas andere Art.
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    Instagram/florian.david.fitz
    red
    Akt.