Kanzler Kurz büßt 22 Prozent in neuem Politbarometer ein

Sebastian Kurz fährt im "Heute"-Politikerranking ein Minus von 22 Prozent ein. Allgemein werden die Politiker zunehmend wie vor der Krise bewertet.
Sebastian Kurz fährt im "Heute"-Politikerranking ein Minus von 22 Prozent ein. Allgemein werden die Politiker zunehmend wie vor der Krise bewertet.Bild: Grafik Heute
Die Corona-Kurve flacht langsam ab, damit normalisiert sich auch das "Heute"-Politikerranking wieder. Kanzler Sebastian Kurz büßt im Vergleich zum letzten Ranking 22 Prozent ein, hat damit aber immer noch bessere Umfrage-Werte als vor der Krise.
Die Corona-Krise hat Kanzler Sebastian Kurz und einigen Ministern im "Heute"-Politikerranking Rekordwerte eingebracht – doch das ist vorerst vorbei. Denn mit dem Abflachen der Pandemie werden die Politiker zunehmend wie vor der Krise bewertet.

Zwar hat Kurz weiter die meisten Positiv-Nennungen (55 Prozent), er musste aber ein Minus von 22 Prozent im Vergleich zum März einstecken. Das sei nach dem "All-time High" bei 77 Prozent Positivnennungen auch zu erwarten gewesen, so Polit-Experte Peter Hajek.

Überraschend: Der grüne Gesundheitsminister Rudi Anschober hat aktuell mit plus 38 Prozent sogar ein besseres Saldo als Kanzler Kurz (plus 31 Prozent). Die Parteichefs Werner Kogler (Grüne), Beate Meinl-Reisinger (Neos), Pamela Rendi-Wagner (SPÖ) und Norbert Hofer (FPÖ) fielen ebenfalls zurück.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Abgestraft wurde Kultur-Staatssekretärin Ulrike Lunacek (Grüne) für ihr Agieren in der Krise – Saldo minus 26 Prozent (März: minus 4).



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