Benjamin Karl hat sein erstes Radrennen nach dem Ende seiner Snowboardkarriere mit Bravour gemeistert. Der 40-Jährige belegte beim Neusiedler See Radmarathon den 64. Platz unter rund 1.400 Männern – trotz technischer Schwierigkeiten. Der 40-Jährige vermied nur knapp einen Sturz.
"Es war richtig geil, es ist dahingegangen mit wenig Wind, je schneller, umso besser. Zuerst hab ich Blut gespuckt, aber dann habe ich es richtig genossen", sagte der Doppel-Olympiasieger.
Für die 125 Kilometer und 600 Höhenmeter rund um Mörbisch benötigte Karl 2:52:46 Stunden. Die Siege gingen an die Slowakin Alica Bradlerova und den polnischen Vorjahressieger Gracjan Szelag.
Karl versucht, eine Laufbahn als Radprofi zu starten. Sein Ferntraum: die Olympischen Winterspiele 2030. In den französischen Alpen wird erstmals der Bewerb Cyclocross, vormals Querfeldein, im Programm dabei sein.
"Ich fühle mich wie ein 16-Jähriger, wenn ich an die Challenge denke, und freue mich schon so auf die Herausforderung", grinste der Ex-Snowboarder nach seinem "Rücktritt" im März.