Mit zusätzlichen Vorteilen

Karriere bei der MA48 – das verdient das "Team Orange"

Müllabfuhr und Straßenreinigung gelten als sichere Jobs. Jetzt zeigen aktuelle Zahlen, wie viel die MA 48 in Wien bezahlt.
Digital  Heute
20.07.2026, 15:49
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Ob Müllabfuhr, Straßenreinigung oder Winterdienst – die Mitarbeiter der MA 48 sorgen täglich dafür, dass Wien sauber und sicher bleibt. Die Arbeit gilt als körperlich fordernd, bietet dafür aber einen sicheren Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst. Viele Interessierte fragen sich deshalb, wie hoch das Gehalt bei der Wiener Müllabfuhr tatsächlich ausfällt. Die aktuellen Zahlen zeigen: Bereits zum Einstieg liegt das Einkommen über 2.600 Euro brutto pro Monat, hinzu kommen in vielen Bereichen verschiedene Zulagen.

Seit dem 1. Juli 2026 gelten im Magistrat der Stadt Wien neue Gehälter. Im Rahmen des Gehaltsabschlusses wurden die Bezüge um 3,3 Prozent angehoben. Grundlage dafür war die rollierende Inflation von drei Prozent sowie ein zusätzlicher Aufschlag von 0,3 Prozent. Die Erhöhung gilt auch für Nebengebühren und Zulagen.

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Einstieg mit mehr als 2.600 Euro brutto

Für Umweltarbeiterinnen und Umweltarbeiter sowie Müllaufleger – vielen besser als "Team Orange" bekannt – beträgt das Brutto-Einstiegsgehalt seit 1. Juli 2026 mindestens 2.606 Euro pro Monat. Die Anstellung erfolgt in der Regel als Vertragsbediensteter nach dem Wiener Bedienstetengesetz.

Das Grundgehalt ist allerdings nur ein Teil des Einkommens. Gerade im Außendienst kommen häufig zusätzliche Zulagen hinzu, wodurch das tatsächliche Monatsgehalt deutlich höher ausfallen kann.

Zulagen erhöhen den Verdienst

Wer bei der Müllabfuhr oder Straßenreinigung arbeitet, erhält je nach Tätigkeit verschiedene Zuschläge. Dazu zählen unter anderem Schmutz-, Erschwernis- und Nachtzulagen. Besonders im Winterdienst können außerdem Überstunden anfallen, die das Einkommen zusätzlich erhöhen.

Wie hoch der tatsächliche Monatsverdienst ausfällt, hängt deshalb stark vom jeweiligen Einsatzbereich und den geleisteten Diensten ab. Mitarbeiter im Fuhrpark, in technischen Bereichen oder in der Verwaltung werden nach anderen Einstufungen bezahlt als Beschäftigte im Außendienst.

Gehalt steigt automatisch mit den Dienstjahren

Die Gehälter bei der MA 48 sind im Wiener Bedienstetengesetz geregelt. Mit zunehmender Berufserfahrung steigen Beschäftigte automatisch in höhere Gehaltsstufen auf. Dadurch erhöht sich das Einkommen im Laufe der Dienstjahre auch ohne Stellenwechsel. Für Führungspositionen oder spezialisierte Tätigkeiten gelten eigene Besoldungsschemata. Diese unterscheiden sich je nach Funktion und Verantwortungsbereich deutlich vom Einstiegsgehalt der Umweltarbeiter.

Bereits jetzt wurden weitere Gehaltserhöhungen vereinbart. Ab 1. August 2027 erhalten Beschäftigte – abhängig von ihrem Einkommen – monatliche Fixbeträge zwischen 20,60 und 58,30 Euro. Zusätzlich steigen Zulagen und Nebengebühren um ein Prozent. Ab 1. September 2028 ist eine weitere Erhöhung vorgesehen. Dann werden – je nach Einkommenshöhe – monatliche Fixbeträge zwischen 21,20 und 59,20 Euro ausbezahlt. Auch in diesem Jahr sollen Zulagen und Nebengebühren um ein Prozent steigen. Die Umsetzung steht allerdings noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Gebietskörperschaften.

Sicherer Job mit zusätzlichen Vorteilen

Neben dem Gehalt profitieren Beschäftigte der MA 48 von den Rahmenbedingungen des Wiener Magistrats. Dazu zählen ein sicherer Arbeitsplatz, Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie verschiedene Mitarbeitervergünstigungen. Neue Mitarbeiter werden häufig zunächst befristet aufgenommen, später ist vielfach ein unbefristetes Dienstverhältnis möglich.

Die aktuellen Zahlen zeigen: Das Einstiegsgehalt bei der MA 48 beginnt seit Juli 2026 bei mindestens 2.606 Euro brutto im Monat. Durch Schmutz-, Erschwernis-, Nachtzulagen und Überstunden liegt das tatsächliche Einkommen vieler Beschäftigter im Außendienst jedoch spürbar über diesem Grundbetrag.

{title && {title} } red, {title && {title} } 20.07.2026, 15:49